Klezmer mit Curry und Oliven

Nein, „Curry auf Oliven” meint keinen Kochkurs, der am Freitag, 20. Februar, um 20 Uhr im Club auftischt. Vielmehr geht’s um würzige Weltmusik, kredenzt vom Ensemble Noisten plus Verstärkung an Tablas.

„Die wahre Melodie lässt sich ganz ohne Stimme singen, sie singt drinnen im Herzen.“ Die Erkenntnis spiegelt sich bis heute in jüdischer Musik. Sie gilt auch für das Selbstverständnis des Ensemble Noisten.

Das Quartett entwickelte sich mit unbändiger Spielfreude, virtuoser Technik und stilvollen Arrangements zur festen Größe in der Klezmerszene und fand auch in Heiligenhaus Freunde. Witzig und charmant, aber auch respektvoll verknüpft „Noisten“ Elemente der jüdischen Musik mit anderen Stilen zum „Global Klezmer“.

Erkennbar ist das schon an der reizvollen Stammbesetzung: Neben Reinald Noisten (Klarinette), Claus Schmidt (Gitarre), Andreas Kneip (Kontrabass) – alle Absolventen der Kölner Musikhochschule – sorgt Shan Dewagurupan als Percussionist für eine farbenfrohe Klangpalette. Sein Input stand auch am Anfang des neuen Programms „Curry auf Oliven“: Die Gruppe „verklezmerte“ dafür sogar einen indischen Raga. Während der Studioaufnahmen kochte man gerne gemeinsam mit dem Produzenten und kam so auf den kulinarisch angehauchten Namen. Mittlerweile existiert zum fertig abgeschmeckten Album auch gleich das passende Kochbuch: mit Rezepten der Musiker, ihrer Frauen und von Musikhörern, die Koch-Anleitungen für ihre Lieblingsgerichte eingeschickt haben.

Karten kosten im Vorverkauf 14 Euro, ermäßigt 7 Euro, je drei Euro mehr an der Abendkasse.