Klatschmohn zum Kriegs-Gedenken

Heiligenhaus / Basildon / Meaux..  Der rote Klatschmohn ist für Briten seit einem Jahrhundert das Symbol des Ersten Weltkriegs: Blutrot blühte er in Flandern auf den Gräbern der Gefallenen. Eine anrührende Londoner Gedenk-Inszenierung mit den „Poppies“ genannten Blumen zählt auch zu den Themen einer Ausstellung, die Jugendliche aus Heiligenhaus und seiner Partnerstädte Basildon und Meaux gestalteten. Die mobile Schau für drei Länder mit dem dreisprachigen Untertitel „Forget never, oublier jamais, Vergessen niemals!“ eröffnet am Samstag, 31. Januar, um 11 Uhr im Club, Hülsbecker Straße 16.

Die Club-Ausstellung ist die Momentaufnahme eines auf vier Jahre angelegten Projektes, ins Leben gerufen von Stephen Metcalfe, dem Unterhausabgeordneten für Basildon. Während der Tour in die drei Partnerstädte sollen die Beiträge zum Weltkriegs-Gedenken weiter anwachsen und zu einem echten Gemeinschafts-Werk werden, so die Idee Stephen Metcalfes.

Zu den britischen Teilen der Ausstellung zählen historische Dokumente aus Basildon vor hundert Jahren – und Informationen über die anrührenden „London Poppies“: die Burg-Gräben rund um den Tower waren „geflutet“ von einem Meer blutroter Klatschmohn-Blüten – durch das sich auch Königin Elizabeth II. von einem der rot uniformierten, „Beefeater“ genannten Burg-Wächter begleiten ließ.