KAG-Maßnahme: Stellungnahme des Fachbereichs Straßenbau

Zu unserem gestrigen Artikel zu den KAG-Maßnahmen auf der Hauptstraße bittet Michael Krahl, Fachbereichsleiter Straßenbau, um folgende Richtigstellungen: Eine Straße sei nicht dann eine KAG-Maßnahme, wenn die Straße komplett verbraucht sei – nicht wie geschrieben verbaut. „Der Stadtentwicklungsausschuss hat 2010 den Grundsatzbeschluss zur Übernahme der Hauptstraße und zur Schaffung der Voraussetzungen für einen zeitnahen Umbau gefasst.“ Die weiteren Beschlüsse über Vorplanung und Entwurfsplanung entstanden auf Grundlage der Workshops.

Es gebe kein Kopfsteinpflaster, sondern Pflasterbänder und hauptsächlich Betonsteinpflaster zur Gliederung und Anpassung im Sorgfaltsraum. Außerdem sei die beidseitige Parklösung nur ein Ausgleich für die entfallenen Parkplätze während der Baumaßnahme Basildonplatz und nicht zur Verkehrsberuhigung.

Die Stadtwerke und RWE/Westnetz werden mit den Bauarbeiten beginnen – und nicht, wie erwähnt, die Telekom. Zu diesen ausgeschriebenen Aufträgen erklärt Krahl, diese seien schon beauftragt. „Die Kosten hätte man nicht ‘trotzdem’, sondern die Kosten für Wiederherstellung der Leitungsgräben, die von den Versorgern getragen werden müssen, können nicht der Straßenbaumaßnahme zugute kommen und damit die Kosten senken, wenn alles im Altzustand wieder hergestellt wird und die Straßenbaumaßnahme um ein paar Jahre verschoben wird.“