Im Hippenweg wird’s zu eng

Im Hippenweg wird’s eng. Schuld daran sind die Baumhaseln, die den Fußweg von der einen Seite begrünen und einengen. Die Grünlinge können eine Höhe von 20 Metern erreichen. Wurzeln und Kronen können sich am Pflanzort jedoch offenbar nicht ausreichend ausstrecken. Eine Bepflanzung des schmalen Hippenweges ist laut Verwaltung generell sehr problematisch. Der Bereich für Fußgänger ist dort derzeit so schmal, dass ein „Begegnungsverkehr“ kaum möglich ist. Dabei ist der Hippenweg eine wichtige Fußgängerverbindung zwischen Hauptstraße und Südring.

Auch in Sachen Sauberkeit häufen sich bei der Verwaltung die Beschwerden. Deshalb soll der Weg auf Wunsch der Bürger zukünftig wieder von der Stadt gereinigt werden. Eine effektive Reinigung des Bereichs sei jedoch nur ohne Baumbestand leistbar, heißt es von der Stadt. Der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt sprach sich am Dienstag für die Fällung der Baumhaseln aus.

Wie es in den Ausschussunterlagen heißt, hätten Straßen- und bebauungsbegleitende Baumpflanzungen generell eine niedrigere Lebenserwartung als ihre Artgenossen in der freien Natur. Die „Stadtbäume“ sind erheblichen Stressfaktoren wie Bodenverdichtung, Wassermangel oder Wurzelverletzungen durch Baumaßnahmen ausgesetzt. „Eine periodische Fällung ist daher ein üblicher Vorgang“, heißt es von der Verwaltung.