Hilfe für die Betreuung von Flüchtlingen

Ratingen / Heiligenhaus..  Ratingen erhält für die Flüchtlingsunterbringung weitere 510 000 Euro Soforthilfe aus Berlin, Heiligenhaus zusätzlich 150 000 Euro, was sich auf insgesamt 525 000 Euro summiert. Dies teilen die heimischen SPD-Abgeordneten Kerstin Griese (MdB) und Elisabeth Müller-Witt (MdL) mit. „Damit erhöht sich die von Land und Bund gezahlte Unterstützung für Ratingen auf insgesamt 1,8 Millionen Euro für das laufende Jahr“, sagt die Landtagsabgeordnete Müller-Witt.

Griese und Müller-Witt begrüßen, dass der Bund beim Spitzentreffen im Kanzleramt zugesagt hat, die Soforthilfe für 2015 von 500 Millionen auf eine Milliarde Euro zu verdoppeln. „Das ist gut und richtig, da die Aufnahme von Flüchtlingen und deren Unterbringung und Betreuung eine bundesweite Aufgabe ist“, sagt Kerstin Griese.

„Auf NRW entfallen 108 Millionen Euro dieser Soforthilfe“, erläutert Müller-Witt. „Die Hälfte dieses vom Bund gezahlten Betrages muss das Land im nächsten Jahr wieder zurückzahlen, da dieser Anteil von Berlin lediglich als eine Art Darlehen zur Verfügung gestellt wird.“ Heiligenhaus und Ratingen müssten selbstverständlich nichts zurück zahlen, stellt Müller-Witt klar, die Beträge würden in voller Höhe bei den Städten verbleiben.