Heiligenhauser bietet alles rund um Funsport

Das Heiligenhauser Unternehmen Fantic26 verkauft alles mögliche rund um Funsportartikel. Wir stellen das Unternehmen und Unternehmer Sven Roppelt vor.
Das Heiligenhauser Unternehmen Fantic26 verkauft alles mögliche rund um Funsportartikel. Wir stellen das Unternehmen und Unternehmer Sven Roppelt vor.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Sven Roppelt machte aus seinem Hobby seinen Beruf: Nachdem er zu Beginn Einzelfertigungen im Radsport angeboten hat, hat sich sein Onlinehandel auf Funsportarten spezialisiert.

Heiligenhaus..  Dass einer der größten Onlinehändler aus dem Bereich Funsport am Nordring seinen Sitz hat, das merkt man nicht, wenn man am Firmengebäude entlang fährt. Nur das Logo F26 verrät: Irgendwas gibt es hier. Sogar eine ganze Menge. Auf mittlerweile 600 Quadratmetern hat sich das Unternehmen Fantic26 angesiedelt. Hier gibt es nichts, das es nicht gibt.

„Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“, berichtet Sven Roppelt. Das bedeutet aber auch: „Sechs Tage Arbeit die Woche ist da normal. Und da wir ein Onlinehandel sind, müssen wir täglich auf die Bestellungen reagieren.“ Denn was es hier alles gibt, mag man als Funsport-Laie gar nicht für möglich halten. Neben Komplettangeboten rund um Stuntscooter, Skate- und Longboards gibt es zahlreiche Zusatzangebote. Jede einzelne Schraube, jede Rolle, jeden Griff – einfach alles gibt es in den unterschiedlichsten Varianten und Farben. Dazu noch lustige Trikes, Heelys und ganz spezielle Räder.

Wegen dieser Spezialisierungen kam es überhaupt zur Firmengründung. Sven Roppelt ist leidenschaftlicher Radsportler. „Ich habe dann angefangen, einzelne Teile, die ich so nicht fand, selber zu entwerfen und zu optimieren. Da habe ich gemerkt, dass es für diesen Bereich einen Markt gibt“, erklärt Roppelt. Sein Angebot postete er in Foren und einem Youtube-Kanal, fantic26. „Gerade Teile, die so nicht mehr gebaut und zu beschaffen waren, waren sehr gefragt.“ Als Ingenieur liebt er es, eigene Ideen zu entwickeln. Zunächst für den Eigengebrauch fanden seine Bauteile immer mehr Abnehmer. Fertigen lässt er in Taiwan. „Ich habe einiges an Erfahrung machen müssen, bis ich das Preis-Leistungsverhältnis hatte, mit dem ich zufrieden bin“, so der Unternehmer.

Der Schritt in die Selbstständigkeit war für den Familienvater kein leichter. Er verbreiterte sein Sortiment, neben dem Radsport setzte er auf Funsport. „Mit den Stuntscootern ging es dann weiter. Hier habe ich spezielle Geräte aus ganz Europa und den USA ins Angebot genommen und auf den richtigen Trend gesetzt“, berichtet Roppelt. Da war es Zeit, das Unternehmen zu gründen, denn sein Haus platzte aus allen Nähten. Mittlerweile sind auch die Regale am Nordring gut gefüllt: Derzeit vor allem mit Longboards, dem aktuellen Megatrend. „Die Kids fahren damit von Velbert den Panoramaweg bis nach Kettwig runter, setzen sich dort in den Bus nach Velbert und dann geht die Fahrt von vorne los“, weiß er.

Mittlerweile kommen die Kunden nicht nur aus dem Umkreis zum Lagerverkauf, der dienstags und samstags sowie nach Absprache geöffnet hat, sondern sogar aus Holland. Denn hier wird nicht nur verkauft, sondern vor allem auch beraten und repariert. „Das gibt es halt hier im Umkreis nirgendwo“, erklärt Roppelt. Der Erfolg und der Besucherandrang zeigt ihm: Er hat auf den richtigen Trend gesetzt.