Gesamtschule kooperiert mit Uni

„Quo vadis - unser Leben zwischen den Kulturen“ heißt eine Zusammenarbeit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Gesamtschule Heiligenhaus.

Kriege, Hunger, Krankheiten und Armut: Weltweit steigt die Anzahl von Krisenherden seit Jahren an – und mit ihr die Zahl der in die EU emigrierenden Zuwanderer. Die hieraus erwachsenen gesellschaftlichen Herausforderungen sind groß: Interkulturelle Unterschiede fordern einen wechselseitigen Prozess von Verstehen und Integration auf allen Seiten. Solche interkulturellen Ansätze sollen in Form einer konkreten und unterhaltsamen Projektarbeit in die Lebenswelt von jungen Menschen getragen werden.

Susanne Mönig, Kunst- und Deutschlehrerin an der Gesamtschule Heiligenhaus, hat sich um eine Teilnahme beworben und wird ihren Kunstunterricht in der Klasse 10c unter das Thema „Unser Leben zwischen den Kulturen“ stellen. Die Jugendlichen werden Storyboards und Skripte entwickeln und Comics zeichnen. Sie werden dabei von Studenten aus der Germanistik, Kunst, Kultur- und Medienwissenschaften unterstützt. Die Studenten wollen Lernende mit und ohne Migrationshintergrund dazu anregen, ein buntes und interkulturelles Zusammenleben hautnah zu erleben und sich neben den politischen Tagesdebatten aktiv und kreativ mit diesen Inhalten zu beschäftigen.