Frischer Spezialboden an Fitness-Station beschädigt - teure Reparatur

Der Fitness-Park am Bahnhof Isenbügel in Heiligenhaus sollte schon längst eröffnet sein. Da Unbekannte aber den frisch angelegten Bodenbelag beschädigten, muss erst nachgebessert werden, berichtet Bernd Willeke von der Stadt, zuständig für Stadtentwicklung/Grün-/Umweltplanung.
Der Fitness-Park am Bahnhof Isenbügel in Heiligenhaus sollte schon längst eröffnet sein. Da Unbekannte aber den frisch angelegten Bodenbelag beschädigten, muss erst nachgebessert werden, berichtet Bernd Willeke von der Stadt, zuständig für Stadtentwicklung/Grün-/Umweltplanung.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Ein Unbekannter beschädigte den frischen Spezial-Gummiboden einer Fitness-Station in Heiligenhaus. Die Beseitigung kostet Tausende Euros. Die Eröffnung verschiebt sich.

Heiligenhaus.. Die Fitness-Station am Panoramararadweg in Heiligenhaus ist noch nicht eröffnet und schon beschädigt. Bernd Willeke traute seinen Augen kaum, als er einen Tag nach der Aufbringung des Spezialbodens aus Gummigranulat einen Abstecher zum alten Isenbügeler Bahnhof machte.

„Mir ist fast die Kinnlade runtergefallen“, sagt der Mitarbeiter des Fachbereichs Stadtentwicklung im WAZ-Gespräch. Er entdeckte massive Schäden in dem gummiartigen Bodenbelag. Ein Unbekannter hatte sich offenbar wenige Stunden nachdem die Fachfirma mit ihren Geräten vom Gelände abzog, Zugang zu dem eingezäunten Areal verschafft, um voreilig ein paar Sportübungen zu absolvieren.

70.000 Euro-Spende

Die Schäden, die seine Fußabdrücke in dem noch weichen Bodenbelag hinterließen, müssen nun für mehrere Tausend Euro beseitigt werden. „Zwischen 3000 und 4000 Euro wird das wohl kosten“, schätzt Bernd Willeke. Kosten, über die sich die beauftragte Firma BSW aus Bad Berleburg besonders ärgern dürfte. Denn der „synthetische Fallschutz“ war von der Stadt noch nicht abgenommen worden. Nun muss der inzwischen feste Belag aus blauem Granulat auf einer Fläche von etwa zehn Quadratmetern entfernt und wieder ersetzt werden – zum Schaden des Berleburger Unternehmens. „Die Reparatur wird man dann leider später auch sehen“, bedauert Willeke.

Der Boden wurde aus Komponenten in unterschiedlichen Blautönen zusammengesetzt, die einen wirkungsvollen Kontrast zu den rot beschichteten Standpfosten der Outdoor-Fitnessgeräte bilden. Aber nicht nur das: Blau war auch die Lieblingsfarbe von Alice Thormählens verstorbenen Mann Joachim. Die Heiligenhauser Unternehmerin stiftet der Stadt nicht nur den blauen Gummiboden, sondern gleich den kompletten Freiluft-Fitness-Park im Wert von rund 70.000 Euro.

Eröffnung wohl im Juli

Nachdem die Schäden beseitigt worden sind, soll die von hohen Laubbäumen umringte Station Ende des Monats vom TÜV geprüft und abgenommen werden. Willeke rechnet damit, dass der Parcours im Juli eröffnet werden kann. Das sagt er auch den beiden jungen Männern, die über den Panoramaradweg joggen und sich nach dem Eröffnungsdatum erkundigen.

Denn Schwebesitztrainer, Sprossenwand und Barrenholm bieten sportlich aktiven Nutzern der Freizeitstrecke eine willkommene Abwechslung. Vielen Sportlern fehlt bei ihrem Freiluftprogramm die Möglichkeit, Kraftübungen zu machen – noch. Denn die sechs Edelstahl-Geräte sind eigens mit dem Therapiezentrum Feldmann ausgewählt, um Arm-, Rumpf- und Rückenmuskulatur zu stärken. Passende Tafeln liefern Benutzungshinweise – ganz in guter alter Trimm-Dich-Manier.