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Freiwillige Leistungen stehen auf dem Prüfstand

20.01.2015 | 00:12 Uhr

Heiligenhaus. Neben dem Tagesgeschäft haben die Mitarbeiter im Rathaus derzeit eifrig zu tun. In den Fachabteilungen werden Daten zusammengetragen, die die Grundlage bilden sollen für die politischen Entscheidungsträger. Denn am 25. Februar tritt der Rat zusammen, um über einen Nachtragshaushalt zu beraten. Dieser ist notwendig, weil im Doppeletat 2014/2015 ein Zwei-Millionen-Euro-Loch klafft (WAZ berichtete).

„Die Politik bekommt einen Überblick über alle Ausgaben der Stadt, die jenseits der gesetzlichen Verpflichtungen liegen, die so genannten freiwilligen Leistungen“, erklärt Kämmerer Michael Beck. Denn dort kann unter Umständen der Rotstift angesetzt, können Einsparungen vorgenommen werden. Im Fokus stehen vor allem Einrichtungen aus dem Bereich Freizeit, wie etwa Musikschule, Bücherei, Club. „Da wird die Politik genauer hinzuschauen haben“, so Beck. Eine der Freizeiteinrichtungen ist auch das Heljens Bad, das mit 1,3 Millionen Euro Defizit pro Jahr zu Buche schlägt und das derzeit das größte Zuschussgeschäft der Stadt darstellt. Ferner auf dem Prüfstand: die Unterhaltung der städtischen Immobilien.

Entwarnung kann Michael Beck allerdings in Sachen Franken-Kredite geben. Während Städte wie Essen über Millionenverluste aus Spekulationsgeschäften mit der Schweizer Währung klagen, ist das für Beck nie ein Thema gewesen. „Das haben wir nicht im Portfolio.“ In Anlagedingen sei er eher konservativ.

Petra Treiber

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2015-01-20 00:12
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