Es stabilisiert, ohne einzuschränken

Der 14-jährige Simon Klaus ist Handballer und hat hier und da schon mal muskuläre Probleme, durch in den Arm greifen der Verteidiger bei Würfen, durch Überdehnungen oder Sprünge. Alexander Fräcke stabilisiert ihm zunächst den Bizeps, um diesen beim Werfen zu unterstützen. „Wir kleben nie nur ein Tape, sondern man muss die beteiligten Muskelgruppen miteinbeziehen“, erklärt Fräcke, während er Simon mit Streifen versieht. Immer wieder muss der Schüler dafür seinen Arm oder Kopf strecken: „Wir brauchen zum Bekleben eine Vordehnung der Muskulatur, sonst erhalten wir nicht den gewünschten Effekt, dass wir den Muskel anregen wollen.“

Der Schulterdachmuskel und der Deltamuskel werden auch mit einem Tape versehen. Ebenso, um Kopfschmerzen vorzubeugen, gibt es Tapes längs der Halswirbelsäule. Und da es Simon derzeit ein wenig im Lendenwirbelbereich zwickt, gibt es auch hier Tapes. „Fühlt sich ganz gut an, es zieht ein bisschen. Es stabilisiert auf der einen Seite, auf der anderen Seite bin ich überhaupt nicht eingeschränkt in meiner Bewegung“, berichtet der 14-Jährige. Und das ist genau das, was er jetzt vor dem wichtigen Handballspiel benötigt. Drei Tage lang kann er die Tapes dran lassen, „sobald es aber zu Reaktionen auf der Haut kommt, sollte es dringend abgemacht werden“, rät Fräcke.