Ein Date mit Captain America

Als Kind der 90er Jahre ist das Marvel Universum vor mir verborgen geblieben. Der Duft frischer Comic-Hefte wehte als schwacher Hauch an mir vorbei, während ich mit der Fernbedienung auf der Couch saß. Ganz von der Glotze bin ich nie los gekommen, denn ein Marvel-Fan wurde ich erst durch die große Leinwand. Alle Comic-Fans werden jetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Aber ich oute mich als Marvel-Kinofilm-Fan.


Besonders angetan hat es mir der Rudelauftritt der Superhelden – und der geht nun bekanntlich in die zweite Runde. Die Tickets für „Avengers 2: Age of Ultron“ waren gekauft und die Kinositze bezogen. Während meine Begleitung nur Augen für die Explosionen, die Technik und den hautengen Anzug der „Black Widow“ hatte, galt meine Aufmerksamkeit dem ersten Avenger: Captain America. Zugeben konnte ich das nach dem Film allerdings nicht ohne einen bösen Blick zu kassieren. Stattdessen durfte ich mir anhören, was für eine gute Figur die rothaarige Superheldin im Kampf gegen den Weltuntergang auf ihrem Motorrad gemacht hat. Das „Captain America“-Poster habe ich aber trotzdem bestellt . . . ätsch.