Das „Dümpel-Objekt“ diente der Wasser-Belüftung

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Was wir bereits wissen
Ruhrverband sorgt für Aufklärung: Das künstliche Inselchen in der Teichmitte stammt aus jener Zeit, als der Stauteich noch als „Nachklärstufe“ diente.

Heiligenhaus..  Ein Anrufer bei der Redaktion – und Anwohner des Abtskücher Stauteichs – hatte es schon vermutet: Das von Schiffsmodellbauer Peter Janutta scherzhaft-liebevoll so genannte „Unbekannte Dümpel-Objekt“, kurz „UDO“, diente einst der Wasser-Belüftung.

Das bestätigt jetzt auch Markus Rüdel. „Die Anlage ist nicht mehr in Funktion“, so der Pressesprecher des Ruhrverbandes. Und zwar schon seit gut einem Jahrzehnt nicht mehr . Das könnte auch ein Grund dafür sein, warum die Antwort auf das „UDO“-Rätsel einen Weg über mehrere Instanzen nehmen musste.

Eigentümerin des Stauteiches ist die Stadt Heiligenhaus. Allerdings gab sie das Gewässer in die Obhut des Bergisch-Rheinschen Wasserverbandes (BRW). In den Jahren davor war der Essener Ruhrverband zuständig – und aus dessen Ära stammt die seit Jahren nicht mehr genutzte Belüftungs-Technik. Damals, erläutert Markus Rüdel, diente der Stauteich noch als „Nachklärstufe“ für das Wasser aus der Kläranlage.

Das künstliche Inselchen in der Teichmitte „stört ja niemanden“, so der Pressesprecher – und dürfte deshalb vorerst bleiben. Allerdings gebe es Pläne des BRW, dass der Stauteich demnächst eine „Regenwasser-Rückhaltefunktion“ übernehmen könne. Dann könnte man sich auch daran machen, das alte „UDO“ an Land zu bringen.