Bürgermeister und Anwohner diskutieren erneut über Umbau

In die zweite Runde geht der Dialog zwischen Bürgermeister Dr. Jan Heinisch und den Anwohnern der Hauptstraße zwecks des Hauptstraßenumbaus und den damit verbundenen KAG-Maßnahmen. „Einige waren bei dem letzten Gesprächstermin mit Dr. Jan Heinisch anwesend und der dort von ihm gemachte Vorschlag ist für uns indiskutabel“, erklärt Merle Lotz von der Interessengemeinschaft.

Ein KAG-Maßnahme nach Anteilen von 70 zu 30 und damit verbunden, keine weiteren Forderungen zu stellen, könnten die Anwohner nicht annehmen. „Somit wäre der jetzt ohnehin schon gültige Satz von 70/30 Grundlage der KAG Maßnahme für den Umbau der Hauptstraße, also kein Entgegenkommen seitens der Stadtverwaltung“, so Merle Lotz weiter.

Alle weiteren Vorschläge müssten erst geprüft werden. ob diese dann positiv beschieden werden, stünde auf einem noch zu schreibenden Blatt. Die 300-prozentige Kostenexplosion von 4,7 Mio. Euro (im Gegensatz zu ursprünglichen 1,57 Mio. Euro für den gesamten Umbau) sei ebenfalls nicht beantwortet worden, erklärt die Interessengemeinschaft. „Wir haben nochmals an den Stadtrat eine Vorschlagsliste bezüglich möglicher Einsparungsmöglichkeiten eingebracht, der nicht nur den Beitragspflichtigen, sondern auch dem desolaten Stadtetat zu Gute kommen würde.“

Donnerstag geht es in Runde Zwei

Diese relevanten Fragen und auch weitere möchten die Anwohner Bürgermeister Dr. Jan Heinisch am kommenden Donnerstag, 9. April, um 18.30 Uhr im Ratskeller, Hauptstraße 144, stellen. Die Interessengemeinschaft hofft, endlich alle Antworten auf zwingend notwendige Fragen zu erhalten. Eingeladen sind alle Interessenten und Anwohner.