Brother Dege belebt den Delta-Blues

Heiligenhaus..  Brother Dege and the Brotherhood of Blues lassen am Mittwoch, 6. Mai, um 20 Uhr im Club die Stahl-Saiten klirren.

Cineasten und speziell die Fans von Quentin Tarantino dürften Brother Dege zumindest unbewusst kennen: Sein Song „Too old to die young“ zählt nämlich zum Soundtrack von „Django Unchained“.

Dennoch ist Brother Dege (alias Dege Legg) eines der am besten gehüteten Geheimnisse aus den südlichen USA. Geboren mit irischen, indianischen und Cajun-Wurzeln im Herzen von Louisiana, spielt Dege (gesprochen: „Deej“) Slide-Gitarre in der ruhelosen Tradition der Altmeister und haucht dem Delta-Blues neues Leben ein. Mit dem rauen „Twang“ seiner stählernen Dobro beschwört er die Geister der Vergangenheit und singt von seinen Erfahrungen im Süden der USA.

Seine Songs sind so bildmächtig, dass sie förmlich nach einer Verfilmung schreien: Man spürt den Staub der Landstraßen, hört in seiner Dobro das Knistern einer Scheune, die bald einer Feuersbrunst zum Opfer fallen wird. Und wenn jemand auf den Spitznamen „Brother“ hört, dann wird das einen Grund haben.