Betroffenheit und Trauer
26.12.2007 | 18:17 Uhr 2007-12-26T18:17:25+0100Gemeindeversammlung steht am 17. Februar in der Alten Kirche an
Bedingt durch die demografische Entwicklung und vergangene Kirchenaustritte hat die Mitgliederzahl der evangelischen Kirche in Heiligenhaus einen Stand erreicht, der die Aufrechterhaltung von vier Pfarrstellen nicht mehr zulässt, insbesondere auch nicht wegen der finanziellen Lage, in der sich die Gemeinde befindet.
Es ergab sich, dass in einer Nachbarkirchengemeinde, in Velbert-Langenberg, im späten Frühjahr des nächsten Jahres eine Pfarrstelle neu zu besetzen ist. Das dortige Leitungsgremium ist nach eingehender Prüfung einmütig auf Pfarrer Basse zugegangen und beabsichtigt, nach einem Gottesdienst von Basse Anfang Januar in Langenberg ihn in die dortige freiwerdende Pfarrstelle zu rufen. Das Presbyterium Langenberg hat das Presbyterium Heiligenhaus gebeten, diesem Ruf zuzustimmen.
Aufgrund der Überzähligkeit einer Pfarrstelle in Heiligenhaus haben das Heiligenhauser Presbyterium und Pfarrer Basse zugestimmt. In gemeinsamer Betroffenheit und Trauer konnte so sichergestellt werden, dass keiner der Heiligenhauser Pfarrerinnen und Pfarrer in die wahrscheinliche Arbeitslosigkeit entlassen werden müsste.
Über den genauen Zeitpunkt des Wechsels und darüber, wie die pastorale Versorgung in Hetterscheidt und in der gesamten Stadtgemeinde neu gestaltet wird, werden die Heiligenhauser Gemeindeglieder in einer Gemeindeversammlung am 17. Februar ab 11 Uhr in der Alten Kirche informiert. Pfarrer Basse wird den Konfirmandenunterricht in Hetterscheidt zu Ende führen und auch die Konfirmation entsprechend durchführen.
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