Ausverkauft und frenetisch gefeiert

Foto: Ulrich Bangert

Heiligenhaus..  Zum Schluss gab es frenetischen Beifall: Als die letzten Akkorde der Zugabe „La ci darem la mano“ aus Mozarts „Don Giovanni“ verklungen waren, gab es für viele der 640 Konzertbesucher kein Halten mehr. Wenn der Applaus das Brot der Künstler ist, dann dürfte keiner der Akteure hungrig nach Hause gegangen sein. Die ausverkaufte IKG-Aula bot eine beeindruckende Kulisse für das dritte Neujahrskonzert, das Prof. Davi de Villiers im Auftrag der Sparkassenstiftung leitete.

Der Wermutstropfen: Gleich zu Konzertbeginn teilte Kreissparkassen-Filialdirektor Ulrich Hamacher den Besuchern mit, dass dies das letzte Neujahrskonzert unter der Leitung von de Villiers sei. Der zog noch einmal alle Register seines Könnens und bewies, dass er exzellente Verbindungen hat: Vier Gesangssolisten (alle Studenten der Folkwang-Universität), das 55 Musiker starke Studio-Orchester Duisburg und der Heiligenhauser Violinist Johannes Brzoska überzeugten.

Große Freude auch bei Bürgermeister Dr. Jan Heinisch: Filialdirektor Hamacher überreichte ihm zum Konzertbeginn einen Spendenscheck über 4000 Euro: Je verkaufter Karte wurden 2,50 Euro für soziale Zwecke in Heiligenhaus abgezweigt, die Sparkassenstiftung rundet den Betrag auf 2000 Euro auf. Weitere 2000 Euro steuerte die Heiligenhauser Unternehmerin Alice Thormälen bei, die ebenfalls im Publikum saß.

Spendenempfänger sind in diesem Jahr die Dorfkirche Isenbügel sowie die Unesco-Realschule. Die Schule feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen mit vielen Aktionen, unter anderem mit dem Projekt „Engel der Kulturen“. Hier soll im April für Respekt und Toleranz der drei Weltreligionen in Heiligenhaus geworben werden. Zum Abschluss des Projekts wird ein metallener Engel als Intarsie in den Rathausplatz eingelassen. „Was könnte in diesen Tagen und Stunden aktueller sein?“, bemerkte ein sichtlich erfreuter Heiligenhauser Bürgermeister.