Aufpassen bei der Wahl des Ferienjobs

Kreis Mettmann..  Für viele Schülerinnen und Schüler beginnt mit den Sommerferien die Zeit der Ferienjobs. „Ferienjobs sind eine gute Möglichkeit, das Taschengeld aufzubessern und Einblicke in die Arbeitswelt zu bekommen“, erklärt Kristof Becker, Jugendbildungsreferent beim Gewerkschaftsbund (DGB) in Düsseldorf. Allerdings dürfen nicht alle jede Tätigkeit ausüben. Das Jugendarbeitsschutzgesetz regelt die Bedingungen.

Für Jugendliche zwischen 15 bis 17 Jahren sind einige Regeln zu beachten. Wenn die Jugendlichen noch schulpflichtig sind, dürfen sie nicht länger als vier Wochen pro Jahr in den Ferien jobben. Denn Schulferien dienen in erster Linie der Erholung. Die Arbeitszeit von acht Stunden am Tag und 40 Stunden pro Woche darf nicht überschritten werden, auch nicht der Arbeitszeitraum zwischen 6 bis 20 Uhr. Doch auch bei der Arbeitszeit sind Ausnahmen möglich. Wenn ein Schüler bereits 16 Jahre alt ist, darf er im Gaststättengewerbe bis 22 Uhr und in mehrschichtigen Betrieben bis 23 Uhr arbeiten. Wochenendarbeit ist allerdings nicht erlaubt.

Die DGB-Jugend empfiehlt, den Lohn im Blick zu behalten: „Auch Ferienjobs sind Jobs, die fair entlohnt werden müssen,“ so Kristof Becker abschließend.