Auch Städter können einiges tun

Die effektivste Hasen-Hilfe leisten Bauern, wenn sie am Ackerrandstreifen-Programm teilnehmen, und am Feldrain die Wildkräuter der „Hasen-Apotheke“ säen. „Da strahlen dann auch BUND- und Nabu-Augen“, sagt Förster Johannsen. Denn solche ökologischen Trittsteine sind für alle Wildtiere wertvoll.


Jeder Hundebesitzer kann zudem das Leben des Hasen verlängern: Der entkommt zwar meistens, Haken schlagend, einem frei laufenden Hund. Aber der sportliche Hase – auf der Kurzstrecke bis zu 70 km/h schnell – leidet unter Dauerstress. Und der macht auch den schnellsten Hasen krank.


Also den Hund anleinen, erst recht im Vogelsangbachtal, und den Wildtieren Erholung gönnen. „Seien Sie tierlieb“, sagt der Förster, „nicht nur zu Ihrem Hund.“