„Atemlos jeck“ mit Männerballett in Heiligenhaus

Ein Stimmungshoch nach dem anderen: Das Programm beim Pfarrkarneval des Männerballetts kam beim
Ein Stimmungshoch nach dem anderen: Das Programm beim Pfarrkarneval des Männerballetts kam beim
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Stürmischer Applaus beim Pfarrkarneval St. Ludgerus. Beim vierstündigen Programm ging es im Ludgerustreff hoch her.

Heiligenhaus..  Ein geschmückter Saal, verkleidete Narren, Mettbrötchen und ein kräftiges„Heljens Helau“: Unter dem Motto „Atemlos jeck“ ging es beim Pfarrkarneval des Männerballetts hoch her. Nach der Begrüßung durch die Moderatoren des Abends, Christel Prätorius und Bernhard Schyja, legte man zunächst eine Schunkelperiode ein. Michael Hoffart sorgte dabei für die richtige Musikauswahl. Zu Beginn gab es das Debüt von Bernhard Prehn in der Bütt, gefolgt von einer schwungvollen Tanzeinlage des Gitarrenkreises.

Nach diesem Stimmungshoch präsentierten Pastor Alfons Demand und Gemeindereferentin Ellen Niehaus eine heitere Nummer auf dem Rücken eines Pappkartonkamels. Die Pointen in ihrem Vortrag wurden stets mit passendem Liedgut versehen.

Dann wurde es eng auf der Bühne: „Die Cantamos-Sänger ziehen ein, es muss wohl wieder Fastnacht sein.“ Die Sänger und Sängerinnen, angeleitet von Christoph Zirener, gaben aktuelle Songs zum Besten, die sie mit selbst geschriebenen Texten aufpeppten.

Die Frauen der Kfd Singers sorgten im Anschluss ebenfalls für große Begeisterung. Ihre Mischung aus rhythmischem Sprechgesang und aufeinander abgestimmte Bewegungen animierten die Gäste zu lautem Gelächter und stürmischen Applaus.

Vor der Pause gab das Männerballett St. Ludgerus dem Namen der Formation dann auch alle Ehre. In gelben und pinken Anzügen, aufgepeppt mit bunten Baströcken, die Gesichter umrahmt von schwarzen Perücken, boten die Männer eine gewohnt schwungvolle Darbietung.

Eine Pause gab es dann allerdings höchstens für den einen oder anderen Akteur.

Polonaise durch den Saal

Die übrigen Narren drehten bei voller Beschallung durch Karnevalsmusik erst richtig auf. Polonaise durch den Saal, schunkeln durch die Tischreihen und die Bühne als umgewandelte Tanzfläche: Da konnte keiner seine Füße lange stillhalten.

Der nächste Programmpunkt bescherte den großen Show-Moment des Abends. Ein Schwarzlichttheater verzauberte das Publikum mit liebevoll gestalteten Kostümen und raffinierten Bewegungsabläufen.

Für kurzweilige Schmunzel- und Gelächtermomente sorgte Roland Roderer als Bauer kostümiert, der stimmig pointierte Witze vortrug. „Christoph und die Mädels“ erheiterten daraufhin das Publikum. Christoph Zirener begleitete auf dem Klavier die fünf Frauen, die über ihre Erfahrungen als Pfarrsekretärinnen schwadronierten.

Auch das Männerballett, die Kfd Singers und der Gitarrenkreis konnten im zweiten Teil des Abends die Mengen bei einem weiteren Auftritt in ihren Bann ziehen. Die Herren in kurzen Kleidchen gaben synchron und im Partnerlook die Helene Fischer.

„Das ist hier alles sehr familiär“, erzählt Christel Prätorius, „viele Gäste dürfen wir schon seit vielen Jahren auf der Bühne begrüßen.“ Für die Stimmung ist das ein großer Pluspunkt: Auch nach dem Programm geht die Party weiter. Bis der letzte den Saal verlassen hatte, war es weit nach Mitternacht.