Anpacken bei der Lebenshilfe an der Abtsküche

Große Wagen-Wäsche: Stadtwerker und Heimbewohner ließen den Fahrzeugpark aufblitzen. Im Bild (v.li.) Lars Bleibtreu, Marcus Meuersmorp, Susanne Schepper und Kai Kopola ( beide Lebenshilfe), Guido Zimmermann.
Große Wagen-Wäsche: Stadtwerker und Heimbewohner ließen den Fahrzeugpark aufblitzen. Im Bild (v.li.) Lars Bleibtreu, Marcus Meuersmorp, Susanne Schepper und Kai Kopola ( beide Lebenshilfe), Guido Zimmermann.
Foto: Lebenshilfe
Was wir bereits wissen
Das Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung hat jetzt dank der Stadtwerke-Nachbarn einen blitzblanken Fahrzeugpark und neuen Sandkasten.

Auch die Lebenshilfe ist dankbar für die tatkräftige Unterstützung durch den Aktionstag der „Schlüsselregion“. Wohnheimleiter Jörg Dornieden steht voll hinter „Ein Tag für deine Stadt“. Bei der Lebenshilfe an der Abtsküche brauchten die Bewohner ein bisschen Hilfe beim Autowaschen, dafür hatte sich schnell ein Team der Nachbarn von den Stadtwerken gefunden. „Wir wollen mit gutem Vorbild vorangehen“, versicherte deren Geschäftsführer Michael Scheidtmann.

Das Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung hatte nach dem Tag nicht nur saubere Autos. Die Bewohner freuten sich genauso über das gestrichene Gartenhaus und den neuen großen Sandkasten. Hier kooperierten sogar zwei Unternehmen zusammen: Die Firma Deni und die Hagedorn GmbH. Deni stellte für den Anstrich drei Azubis frei, die mit Eifer an die Arbeit gingen. „Das ist mal etwas anderes und es ist schön zu helfen“, waren sich Yusuf Egi, Salvatore Marretta und Soeren Schmitt einig.

Gärtnermeister Matthias Angenendt und sein Kollege Thomas Rademacher von der Hagedorn GmbH kamen mit Bagger und Lastwagen. Schon mittags war die Arbeit erledigt und der Sandkasten gefüllt. Nach getaner Arbeit wurde gemeinsam gegessen und natürlich Fotos zur Erinnerung gemacht. Alle waren sich einig: das ist eine sinnvolle Hilfe mit Herz, denn alle Arbeiten wurden ja gemeinsam mit Bewohnern und Mitarbeitern gestemmt.

Ursula Bornmann, pädagogische Geschäftsführerin der Lebenshilfe, war bei den Aktionen im Velberter Wohnheim mit dabei. Hier hatten sich auch zwei Partner für die Aktivitäten gefunden. Nicole Fabig und Mirija Zenke vom Bürgermeisterbüro pflanzten fleißig Blumen, damit der Sitzplatz im Garten des Wohnheims langfristig zum Blühen kommt. „Mal raus aus dem Büro, etwas ganz anderes tun und das mit und für die Menschen gemeinsam. Das hat mich sehr gereizt“, so Mirija Zenke.

Im Aufenthaltsraum geht es sehr bunt zu, denn dort wird künstlerisch gearbeitet. Drei Mitarbeiterinnen der Firma Witte malen gemeinsam mit den Bewohnern farbenfrohe Bilder auf Leinwänden.

Zweitauflage vielleicht nächstes Jahr

Bewohner und Mitarbeiter der Lebenshilfe freuen sich über diese positive Resonanz und danken allen Mitwirkenden und den Firmen für die tatkräftige und sinnvolle Unterstützung. Petra Droll von der Geschäftsstelle der Lebenshilfe glaubt zuversichtlich an eine Fortsetzung: „Vielleicht sieht man sich im nächsten Jahr beim Tag für deine Stadt wieder.“