Abrissbagger im Einsatz
29.10.2009 | 17:18 Uhr 2009-10-29T17:18:00+0100Heiligenhaus. Die Gebäude des ehemaligen Gehöfts Neuenhof an der Ratinger Straße weichen dem A 44-Lückenschluss.
Bevor es einen offiziellen Spatenstich mit den wichtigen Leuten aus der der Politik gibt, haben die vorbereitenden Arbeiten zum Bau des Lückenschlusses der A 44 zwischen Ratingen und Velbert begonnen.
Seit einigen Tagen ist eine Abbruchfirma dabei, die Gebäude des ehemaligen Gehöfts Neuenhof an der Ratinger Straße unweit des „Grünen Jägers” abzureißen. „Wir haben das Gelände vor einiger Zeit erworben, weil hier eine Zufahrt zur Trasse der A 44 entstehen soll”, so Alfred Lützler, der Leiter des Planungs- und Baucenters von StraßenNRW. Bevor die Bagger anrollten, wurde auf Anregung der Unteren Landschaftbehörde untersucht, ob in den ehemaligen Scheunen und Ställen Fledermäuse hausen. Doch ein beauftragtes Gelsenkircher Fachbüro fand keine Hinweise auf die fliegenden Säugetiere.
Unterdessen geht der Grunderwerb für den Autobahnbau weiter. „Wir wollten die schriftliche Urteilsbegründungen des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zu den Klagen gegen den Lückenschluss abwarten, deshalb ist der Grunderwerb noch nicht ganz angeschlossen”, erläutert Lützler. Am 2. Oktober wurden diese Begründungen zugestellt. „Jetzt werden wir zügig voranschreiten.” Allerdings räumt der Straßenplaner ein, dass dies recht kompliziert sei. „Meistens handelt es sich um landwirtschaftliche Flächen. Da müssen Absprachen mit den Eigentümern und manchmal mit den Pächtern getroffen werden, da diese Fläche bis zum Schluss bewirtschaftet werden sollen.” Ein bungalowartiges Wohnhaus auf dem Gelände des Neuenhofes wird vorerst von den Baggern verschont. Dort wird ein Baubüro und Kommunikationscenter eingerichtet, um Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. „Wir erwarten Bürger und Besuchergruppen, die sich über den Baufortschritt informieren möchten.
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