80 Kinder verbringen „Urlaub zuhause“ in Heiligenhaus

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Was wir bereits wissen
Unter der Leitung von Thomas Dichiser hat am Montag die Stadtranderholung in der ehemaligen Grundschule Unterilp begonnen. In diesem Jahr werden wieder vielseitige Aktivitäten angeboten .

Heiligenhaus.  „Am Freitag gibt’s eine Wasserschlacht!“, tönt es begeistert aus der Kindergruppe, die auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule Unterilp herumtobt. Mit dem ersten Tag der Sommerferien hat hier die alljährliche Stadtranderholung begonnen. Rund 80 Kinder pro Woche verbringen in Gruppen „Urlaub zuhause.“

In der ersten Woche werden die Teilnehmer in drei Altersklassen eingeteilt. Gemeinsam mit den Betreuern wird gespielt, gebastelt, gemalt, der Spielplatz besucht oder das Können beim Basketballspiel unter Beweis gestellt. Mittags sorgen drei Küchenmitarbeiter für das leibliche Wohl der Mädchen und Jungen. Die Kinder kennen sich teilweise vorher nicht, sie freuen sich, neue Freundschaften zu knüpfen, und das auch altersübergreifend.

Denn die zweite Ferienwoche ist dann Projektwoche. Je nach Interessen können sich die Kinder für eine Musik-, Kreativ- oder Waldarbeitsgruppe anmelden. In Zusammenarbeit mit dem Segelclub Baldeneysee wird außerdem ein Segelkurs angeboten. Wer lieber sportlich an Land ist, kann an einer Sport-AG teilnehmen, die mit Unterstützung der Sportkeglervereinigung und des ADFC Heiligenhaus gestaltet wird.

Projektwoche und Standardprogrammwoche wechseln sich bis zum Ende der Ferien ab. So ist für die vierte Woche zusätzlich eine Bau-AG angedacht und für das Sportangebot wurden die Tischtennisabteilung des Postsportvereins Heiligenhaus und die SSVg 09/12 ins Boot geholt. „Wir möchten den Kindern in diesem Sommer auch etwas Besonderes bieten, in den letzten Jahren haben wir zum Beispiel immer eine Geisterbahn im Keller aufgebaut“, erzählt Thomas Dichiser, Leiter der Stadtranderholung.

Wasserschlacht

Für die Spitzentemperaturen am Freitag ist eine groß angelegte Wasserschlacht geplant. Es wird ein Pool aufgebaut und die beiden Mannschaften erhalten Eimer und Becher. „Eigentlich spielen die Kinder gegen die Betreuer“, schmunzelt Dichiser, „aber am Ende will jeder jeden erwischen. Das ist immer ein Riesenspaß!“

Und das sieht nicht nur der Mitarbeiter des Clubs so, auch viele der Betreuer, die zwischen 18 und 25 Jahren alt sind, sind nicht zum ersten Mal dabei. Zur Vorbereitung haben die jungen Erwachsenen an drei Schulungen teilgenommen und Erste Hilfe gelernt, um für jede Situation gewappnet zu sein. Gemeinsam freut man sich, dass Dank des Projektes „Ein Tag für unsere Stadt“ 15 Fahrräder der Stadtranderholung wieder instand gesetzt werden konnten – bereit für einen Ausflug auf dem Panoramaradweg.