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Zum Finale des Altstadtfestes gibt es das EM-Endspiel

21.02.2012 | 16:38 Uhr
Zum Finale des Altstadtfestes gibt es das EM-Endspiel
Georg Hartmann (Mitte) bei der Eröffnung des 37. Hattinger Altstadtfest. Foto: Svenja Hanusch / WAZ FotoPool

Hattingen.  Public Viewing zur Fußball-EM soll das 38. Altstadtfest auf dem Kirchplatz abrunden. Termin: 29. Juni bis 1. Juli.

Das Altstadtfest 2011, das erste unter der Regie von Georg Hartmann und dem Stadtmarketingverein, war ein Erfolg, kein Zweifel. Doch jetzt geht es an die zweite Runde, deren Eckpunkte der Geschäftsführer am kommenden Mittwoch, 29. Februar, dem Kultur­ausschuss der Stadt vorstellt. Termin für die 38. Auflage: 29. Juni bis 1. Juli. Und die Finanzierung? „Nach der aktuellen Projektplanungsrechnung  erreichen wir mit den Einnahmen eine Kostendeckung des Altstadtfestes“, heißt es in der Vorlage.

Gegenüber der Hattinger Zeitung bestätigte Georg Hartmann, dass es noch nicht sicher sei, ob es wieder den „Rock am Bunker“ der Musiker-Initiative Hattingen geben wird. „Die Beteiligten sind entschlossen, dass wir das wieder machen – die Gespräche sind aber noch nicht beendet.“

Sicher sind dagegen andere Eckpfeiler: So wird es im Krämersdorf an allen drei Tagen tagsüber ein Sparkassenland für die kleinsten Besucher und am Abend eine Bühne für die großen Besucher geben. „Allerdings keine ausgesprochene Weltmusik-Bühne wie früher“, sagt Hartmann. „Es wird eher Unterhaltungsmusik.“

Andere Programmpunkte: Lava Rocks, die Band des Xavier-Naidoo-Gitarristen Alex Auer, kommt ebenso auf den Kirchplatz wie die Gruppe Gardenier, die im März als Vorband von Glasperlenspiel unterwegs ist. Fest eingeplant sind die Chor Matinée, die Bands der Hattinger Schulen, die Ballett-Klasse der Musikschule Hattingen, eine musikalische Vesper und der Open-Air-Gottesdienst.

Public Viewing

Besonderes Bonbon: Am Sonntagabend soll es auf dem Kirchplatz ein Public Viewing des Endspiels der Fußball-Europameisterschaft geben. „Wir werden jetzt die Gespräche mit den betreffenden Sicherheitsbehörden starten“, kündigt Georg Hartmann an. „Wir würden uns doch alle freuen, an diesem Abend gemeinsam ein Spiel mit deutscher Beteiligung zu erleben.“

Was noch fehlt: Ein Kracher, wie es im vergangenen Jahr der Auftritt von Pamela Falcon und ihrer Band war, quasi eine namhafte lokale Größe. „Gemach“, sagt der Organi­sator, „wir arbeiten ja noch am Programm und führen Gespräche – das, was jetzt vorliegt, ist ja nur der erste Entwurf.“

Als etabliert gilt nach der ersten Auflage bereits der Kunst- und Handwerkermarkt „Kunst & Co.“ im St.-Georgs-Viertel, der für eine spürbare Belebung rund um den Steinhagen sorgte. Peter Lihs und seine Firma Pro-motion werden sich erneut um das Angebot und die Gestaltung im Viertel kümmern.

Michael Brandhoff

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