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Zeitnah helfen

13.11.2008 | 19:37 Uhr

Café Sprungbrett tauscht sich mit Holländern aus

Was Café Sprungbrett in der Suchthilfe tut, wirkt sich aus bis nach Holland. So sind die Hattinger in einem deutsch-holländischen Expertenworkshop vertreten, "im Dezember besuchen uns Kollegen aus Holland", teilte Thomas Schwoerer-Böhning von der Kontaktstelle dem Gesundheitsausschuss mit.

Das suchtmittelfreie Café am Steinhagen nutzen Menschen zwischen 17 und 80 Jahren als Anlaufstelle, der Altersdurchschnitt liegt bei 45 Jahren. In der Sitzung wurden die verschiedenen Schwerpunkte erläutert vom betreuten Wohnen bis hin zu den Selbsthilfegruppen.

Vertraulich und anonym geht es zu. Wichtig ist den Mitarbeitern die zeitnahe Hilfe. Im Café arbeiten 18 Ehrenamtliche. Viele sind Menschen, die noch gegen ihre Sucht kämpfen, Vorbild, weil sie den Ausstieg geschafft haben. Und somit "wertvolle Ansprechpartner, die wissen, wie es sich anfühlt, wenn die Arbeit weg ist, weil man trinkt".

Viel wird in Gemeinschaft unternommen, etwa bei Ausflügen, das Selbstwertgefühl wird gestärkt. Und "alle Menschen kommen zusammen", freut sich Schwoerer-Böhning. Da wird "kein Unterschied gemacht zwischen Sonderschüler und Mensch mit Universitätsabschluss".

800 Besucher hat das Café im Monat, das beim Ausstieg aus der Sucht hilft. uli

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