Wohnzimmer Hattingen

Wolf Codera
Wolf Codera
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Seit nunmehr zehn Jahren hat die Session Possible ihren festen Spielort in der Gastronomie Henrichs des LWL-Industriemuseums Henrichshütte. Ein Kurz-Interview mit dem Initiator und Organisator Wolf Codera.

Hattingen..  Den ersten Testlauf gab es im Herbst 2004, doch seit dem darauffolgenden Januar hat die Konzertreihe Session Possible ihren festen Spielort in der Gastronomie Henrichs. Initiator und Organisator Wolf Codera sprach im Kurz-Interview mit der WAZ-Redaktion über dem Musik-Jam.

Herr Codera, in Hattingen fing im Januar 2005 alles an – fühlen Sie sich immer noch wohl?

Wolf Codera: Hattingen ist das Wohnzimmer der Session Possible. Hier ist das Publikum toll, alle freuen sich, dass Stars da sind und Musik machen. In den zehn Jahren haben wir nur einmal eine Session gar nicht erst angesetzt, weil ich auf dem Kirchentag in Hannover war.

Jetzt entwickeln Sie die Session Possible fort. Am Montag gab es erstmals die Video-Projektion.

In Hattingen haben wir immer die Gelegenheit genutzt, um Dinge auszuprobieren. Was hier funktioniert hat, ging dann auch an den anderen Spielorten. Was mir dabei aber sehr wichtig ist: Wir halten die Eintrittspreise stabil, ich sehe in diesem Angebot keine Rechtfertigung, jetzt auch noch da etwas draufzuschlagen. Die Videos sind mehr Marketingtool als Einnahmequelle.

Bleibt es bei den vier geplanten Session-Possible-Terminen in 2015 – oder dürfen die Fans etwas besonderes erwarten?

Schon am Rosenmontag gibt es eine Spezial-Ausgabe. Das ist immer ein beliebter Termin für uns. Und dann wird es am 13. Dezember zum ersten Mal ein richtiges Weihnachtskonzert von uns im Mauritius-Dom in Niederwenigern geben. Das habe ich hier bislang nur in Essen und Witten gemacht, aber Hattingen ist ein Super-Pflaster.