"Wir müssen viel mehr tun"
05.09.2008 | 18:50 Uhr 2008-09-05T18:50:24+0200Rainer Bovermann sieht das Kibiz in der Phase des Anwendens und Ausprobierens. Er plädiert für mehr Geld für frühkindliche Bildung Frühkindliche Bildung ist wichtig. ...
... Darüber sei man sich einig über Parteigrenzen hinweg, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Rainer Bovermann, Vorsitzender der Enquete-Kommission "Chancen für Kinder". Und im Kibiz, dem neuen Kinderbildungsgesetz, ist sie erstmals gesetzlich verankert. "Der Anspruch allein reicht jedoch nicht, man müsse ihn auch einlösen."Für Erfahrungen ist es noch zu früh. Schließlich ist die Ablösung für das GTK, das Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder, erst seit 1. August am Ball. "Wir befinden uns in der Phase des Anwendens und Ausprobierens", so Bovermann. Er ist gespannt auf die Ergebnisse.In Hattingen seien die Beitragserhöhungen moderat ausgefallen, in anderen Städten viel heftiger. Abgeordnete könnten auch hohe Beiträge bezahlen, sagt Bovermann. Und: "Irgendjemand muss bezahlen", wenn das Ganze sozial gestaffelt ist. Der Politikwissenschaftler: "Der Mittelstand trägt die Kosten." Wenn allerdings bestimmte Einkommensgruppen ihre Kinder privat betreuen lassen, gefällt das dem Sozialdemokraten gar nicht. Nicht nur, weil sie als Zahler fehlen, sondern auch wegen der richtigen pädagogische Zusammensetzung. "Nicht vermittelbar" seien den Eltern die unterschiedlichen Beiträge in den einzelnen Städten, je nachdem, ob die Kommune arm oder reich ist.Mehr Bildung, eine bessere Betreuung und frühe Förderung sind Kernstücke von Kibiz. Die Sprachförderung sei wichtig. Nicht nur für Kinder mit Migrationshintergrund."Wir hätten viel früher mehr Geld in die Hand nehmen müssen", ist Bovermann überzeugt. Auch wenn die Kinderzahlen zurückgehen, dürfe nicht gespart werden. Das Geld müsse man in Qualität stecken. "In der Zielvorstellung sind wir uns einig, aber wir müssen viel mehr tun." uli
09:01
Woran liegt es wohl, dass Eltern, die sich um ihre Kinder Gedanken machen, selbige in vernünftige private Einrichtungen geben?
Was hat ein Kind nach dem neuen Kibiz von einer Verwahranstalt mit zwei Erzieherinnen auf 20 Kinder denn schon für eine tolle Sprachförderung? Wieviel leistet ein städtischer Kindergarten?
Wie engagiert sind denn dort die Mitarbeiterinnen?
KEIN Kindergarten in Hattingen vermittelte mir die nötige Kompetenz und das Engagement, sich vernünftig um die Kinder kümmern zu können. Und MEIN Kind geht garantiert nicht in einen Kindergarten, in dem es als einziges richtig sprechen kann. Danke, nein!
Und die richtige pädagogische Zusammensetzung wird dann wohl spätestens in der Grundschule kommen, aber auch da machen wir uns Gedanken um eine private oder kirchliche Einrichtung, um eine richtige Förderung zu erhalten.
Leider bekommen Lehrer weiterhin ihr Gehalt, egal ob sie gut im Job sind oder nicht. In der freien Wirtschaft würde da so mancher alt aussehen.
20:55
Was zum Beispiel sehr wichtig ist an unseren Schulen, das Problem Mobbing keiner wills hören,oder unser Kinder haben keine Probleme .So geht das nicht.
Lehrer sind nicht geschult.
Warum müssen immer oder sehr oft die Mobbingopfer die Schule verlassen?
Warum nicht mal diejenigen die mobben?
Oder soll und ist das ein gewolltes Training für die harte Welt da draußen?
Ich möchte auch das diese Punkte von unseren Politikern mit den Schulen intensiv angegangen werden!
Ob das über Jahre mal möglich ist?
Oder ist das ein unangenehmes Thema?
Denn die mobben sind ja auch oft Kinder von namhaften oder bekannten Eltern. Die dann von der Schule weisen. Tja das wird ein Problem ,ich weiß das?
Nun bleibt als erster Schritt, der Aufruf Eltern und Kinder meldet euch wer in dieser Situation ist und Hilfe braucht.
Denn, alle wollen was lernen ohne ohne gemobbt zu werden.
Nun bin ich gespannt!!