Werkstatt sollte keine Endstation sein

„Viel zu lange galt viel zu häufig die Devise: Einmal in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung beschäftigt, immer dort beschäftigt. Dabei haben auch unsere Mitarbeiter besondere Stärken. Fähigkeiten, die nicht immer sofort wahrgenommen werden oder auch wahrgenommen werden können. Fertigkeiten, die es ihnen aber durchaus möglich machen, eine Beschäftigung auf dem allgemeine Arbeitsmarkt anzunehmen.“ Mit dieser Einschätzung begrüßte Martin Schneider vom Werkstattverbund der Awo EN die Teilnehmer eines Treffens in der Werkstatt Asbeck.

Eingeladen hatte Patricia Riesner, Inklusionsbeauftragte der Kreisverwaltung und der Awo Werkstattverbund. Ziel des Treffens war es, die Türen zum allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen auch im Ennepe-Ruhr-Kreis weiter zu öffnen. Thema waren beispielsweise Praktika außerhalb der Werkstätten für die Mitarbeiter. Aktuell gibt es diese Angebote leider zu wenig. Für jeden Einzelfall sind sehr individuelle Lösungen gefragt. Einigkeit herrschte im Teilnehmerkreis darüber, dass es sinnvoll wäre, Mitarbeitern aus Behörden Hospitationen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen zu ermöglichen.