Wenn Wunden chronisch werden

Wundmanagement
Wundmanagement
Foto: Walter Schernstein - PR Fotograf
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Altstadtgespräch vor Ort in Welper am 25. Februar.

Hattingen..  Äußere Wunden am Körper gehören zum Alltag. Ist das Gewebe gesund, heilt die Wunde in wenigen Wochen. Bleibt die Heilung innerhalb von acht Wochen aus, spricht man von einer chronischen Wunde. Eine häufige Erkrankung, die die Lebensqualität durch Behandlungen und Schmerzen beeinträchtigt. Die lange Behandlungsdauer verursacht zudem erhebliche Kosten. Und letztendlich müssen in Deutschland jährlich fast 50 000 Beine wegen chronischer Wunden amputiert werden. Die Behandlung chronischer Wunden stellt hohe Ansprüche an die Koordination der verschiedenen Behandlungsmaßnahmen. Ärzte und Pflegekräfte haben sich in den vergangenen Jahren auf dem Gebiet des „Wundmanagements“ fachlich qualifiziert.

„Heilt – heilt nicht? Chronische Wunden“ lautet der Titel des Altstadtgesprächs vor Ort, zu dem das Netzwerk „Med in Hattingen“ und die WAZ am Mittwoch, 25. Februar, 18 Uhr, ins Emmy-Kruppke-Seniorenzentrum an der Thingstraße 18 einladen.

Welche Möglichkeiten stehen der Medizin zur Verfügung, um chronische Wunden schnell zur Abheilung zu bringen. Was kann vorbeugend getan werden? Diese und andere Fragen diskutieren Marie Christin Vollmar, Oberärztin am St. Elisabeth-Krankenhaus Niederwenigern, Silke Göbelshagen, Pflegeberaterin der AOK Nordwest, und Dr. Helfried Waleczek, Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus. Die Moderation übernimmt WAZ-Redakteurin Sabine Kruse.