Wenn Mitarbeiter zufrieden nach Hause gehen
24.06.2011 | 17:26 Uhr 2011-06-24T17:26:00+0200
Ihre Blicke wandern durch den Speisesaal, angeregt stellen sie Fragen, lauschen den Erklärungen von Kirsten Quellmann, der Leiterin des Altenheims St. Josef.
Der Bezirksvorstand der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft tagt an diesem Abend in der Einrichtung an der Brandstraße. Thema: „Wer pflegt (mich) morgen? - Arbeit der Pflege“.
Zuvor besichtigen die Vorstandsmitglieder das Heim, erkundigen sich über die Situation im Pflegeberuf sowie die Bedürfnisse der Bewohner.
„Das Thema Pflege ist sehr wichtig“, erklärt Andreas Schlüter, Vorsitzender im Bezirksvorstand, „wir möchten uns vor Ort ein Bild machen“.
Die CDA- Bezirksvorstandssitzungen finden an verschiedenen Orten der Region statt und behandeln lokale Fragen. Unter den Gästen an diesem Abend: Bundestagsabgeordneter Ralf Brauksiepe, Rita Gehner vom Bezirksvorstand Ruhr sowie der EN-Kreisvorsitzende Hugo Frohn.
„In der Pflege gibt es immer mehr Probleme in der Ausbildungsqualität “, weiß Schlüter, die Politik müsse hier gegensteuern.
Ein Rundgang durch den Therapiegarten beeindruckt die Gäste. Neben Teich-Anlagen bietet die „Insel der Ruhe“ Sitzgelegenheiten und Streicheltiere. Am Gehege verfüttern die Besucher Möhren an die Ziegen. „Demente Menschen fühlen sich in Gärten wohl“, erklärt Quellmann die Idee hinter der Anlage.
„Wir haben etwa 70 ehrenamtliche Helfer“, erzählt sie und fügt hinzu: „Wir achten darauf, dass unsere Mitarbeiter zufrieden nach Hause gehen“. Andreas Schlüter ist begeistert: „Ein sehr gepflegtes Heim“. Besonders beeindruckt sei er von der großen Anzahl an Ehrenamtlichen.
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