Weniger Weihnachtsmarktbesucher
19.12.2010 | 16:06 Uhr 2010-12-19T16:06:00+0100
Während sich viele Besucher des Weihnachtsmarktes an den romantisch verschneiten Hütten erfreuen und die Atmosphäre genießen, hat das Winterwetter für die Händler eine Schattenseite. „In den ersten zwei Wochen hatte ich eine Menge Kunden, aber mit den Schneefällen wurde es ruhiger“, sagt Elke Lüno-Schmidt, die auf dem Kirchplatz Hüte verkauft.
Vor allem der verkaufsoffene Sonntag mit dem vielen nassen Schnee sei katastrophal verlaufen, bestätigt Maronenverkäufer Carsten Kosch. „70 bis 80 Prozent der Besucher auf dem Kirchplatz sind auswärtige Gäste, die teils aus Wuppertal oder Dortmund kommen“, erklärt Alfred Schulte-Stade vom Schultenhof, der den Markt auf dem Kirchplatz betreibt. Schlechtes Wetter beeinträchtige die Kundenfrequenz. Das sei ganz normal. Der Erfolg des Weihnachtsmarktes dürfe aber nicht an einem oder zwei schlechteren Jahren festgemacht werden, meint Schulte-Stade.
Auch anderen Händlern ist aufgefallen, dass deutlich weniger Reisegruppen per Bus zum Markt gekommen sind. Markt-Urgestein Anke Smikalla macht hingegen nicht das Wetter für den schlechteren Besuch ihres Lebkuchenstandes in der Heggerstraße verantwortlich: „Es macht uns schwer zu schaffen, dass nach Hertie nun auch noch Woolworth zurzeit geschlossen hat. Es kommen gerade unter der Woche einfach weniger Kunden vorbei.“ Letztes Jahr sei das Wetter mit dem vielen Regen deutlich schlechter gewesen, sagt Smikalla, die seit 1991 auf dem Markt vertreten ist.
Das findet auch Georg Hartmann vom Stadtmarketing: „Letztes Jahr hatten wir 17 Regentage, da gab es größere Umsatzeinbußen.“ Dadurch habe es in diesem Jahr auch eine geringere Nachfrage nach Standplätzen gegeben. Mit der Wiedereröffnung von Woolworth und der Neueröffnung von Kaufland gebe es auf dem 2011 anstehenden 37. nostalgischen Weihnachtsmarkt wieder Anziehungspunkte für Laufkundschaft.
Die Organisation mit Werbung, Beleuchtung und Rahmenprogramm habe gestimmt. Insbesondere die Auftritte von Frau Holle und die Plätzchenbäckerei für Kinder seien sehr gut besucht worden. Auch die vom Reshop-Carree betriebene Eisbahn sei ein Erfolg gewesen. Er sei stolz darauf, dass Hattingen so einen vierwöchigen Weihnachtsmarkt anbieten könne. „Das Ambiente ist einzigartig. Da haben wir gegenüber den großen Städten einen großen Vorteil“, ist sich Hartmann sicher. Wie viele Händler hofft er auf einen guten Besuch des Marktes in den letzten Tagen bis 22. Dezember. Zumindest am Samstag füllten sich am Nachmittag die Straßen mit Kundschaft, so dass die Händler auf einen umsatzstarken Ausgang hoffen können.
10:24
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07:33
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23:33
Kulturschote,
Sie glauben gar nicht, wie befreiend es ist, nicht mehr sein mühsam verdientes Geld in einem Loch ohne Boden genannt auch hattingen zu versenken.
Es ist einfach wohltuend, nicht mehr in dieser Stadt leben zu müssen.
Warum sollte ich also noch zu dieser Stadt was schreiben ?
Lassen Sie mich also einfach in Ruhe. Sie haben es geschafft: Ich schreib nichts mehr, überlasse es gern Leuten wie Ihnen, auch die anderen vernünftigen Geister noch zu vertreiben. Dann könnt Ihr den Untergang der Stadt feiern und Euch über neue Kennzeichen an den Autos wie BO, E und W am Auto erfreuen.
PS: Wo Sie in Ihrer Zeckenphobie noch neZecke drin vermuten könnten, ist garantiert keine mehr drin. Denn mit dieser Stadt habe ich nun fertig. Sie ist nicht einmal mehr meiner Worte wert....
22:46
@10 &11
Richtig, Hattingen ist eine schöne Stadt, die liebens- und lebenswert ist.
Soll die Zecke doch am besten nach Übersee übersiedeln, wenn sie so auf Coca-Cola-Oasen steht.
21:33
Hattingen iss nix, Hattingen kann nix, Hattingen macht nix.
Da kann ich nur raten, wegziehen! Auf solche Klugschei... kann man getrost verzichten!
Ich liebe dieses Hattingen mit all seinen Schwächen und Stärken.
21:33
Na ja, Möchtegern-Blogbeherrscher – der du dich momentan nicht „Zecke“, „Wolfs Pfleger“, (falscher) Kulturbote etc.pp. nennst, dafür hattingen kann nix oder son Zeugs. Neue Namen, alte Pöbeleien. Stadtmarketing-Hartmann hat Recht. Das ist gar nicht selbstverständlich, dass eine Stadt wie Hattingen so einen langen Weihnachtsmarkt veranstalten kann und dass so viele Leute von außerhalb kommen. Klar, du fährst ja lieber in die Coca-Cola-Zentrale nach Öbihäusen. Da ist alles clean geräumt, da wird amerikanisch sauber geträumt, da gehörst du hin. So eine alte Stadt hat für dich viel zu viele Ecken und Kanten.
20:00
Wer will schon in Hattingen shoppen ?
Denn:
Hattingen iss nix, Hattingen kann nix, Hattingen macht nix.
Hattingen hat Dagmar.
10:44
Bei den Preisen und der erdrückenden Vielzahl
der Saufbuden wundert mich nichts.
10:03
Ich war am Samstag tagsüber auf dem Weihnachtsmarkt.
Vor allem Kirchplatz und Steinhagen waren mit der Schneekulisse zauberhaft.
Kein Grund, das madig zu machen. ;o)
08:33
Zwischen #1 und #5 (selber Autor) lagen denn wohl mehrere Glühwein ;-).