Weltwoche zum Fairen Handel im April geplant

Hattingen soll Stadt des Fairen Handels werden, hat der Agenda-Arbeitskreis „Eine Welt“ vor zwei Jahren beschlossen. Der Rat möchte eine entsprechende Plakette für Hattingen haben. Die WAZ stellte 2014 Aktivitäten vor. Im Moment hört man nicht viel vom Fairtrade-Thema. Das ändert sich – bei der Weltwoche zum Fairen Handel im April.

Vom 18. bis zum 25. April wird das Thema in aller Munde sein – auch kulinarisch. Kindergärten und Schulen sollen die Woche vorbereiten und Holzbretter bemalen, in Schaufenstern soll auf die Woche aufmerksam gemacht werden. Geplant sind außerdem zwei Ausstellungen in Schulen und städtischen Gebäuden. Bis Mitte März sollen 10 000 Flyer aus Recycling-Papier und 300 Plakate fertig sein, in Schulen oder Gruppen sollen Kampagnen laufen wie „Make Chocolate Fair“ oder eine aktuelle Aktion für „Saubere Kleidung“. Vorträge zum Thema sind geplant. Vorgesehen ist, dass Schüler kochen in der Grundschule Niederwenigern und der Realschule Grünstraße. Die Realschule Grünstraße plant eine Werbeaktion in der Stadt mit Bananen und Schokolade, im Haus der Jugend soll in den Osterferien ein Workshop laufen.

Eröffnet werden soll die Woche am Samstag, 18. April, in der Aula der Gesamtschule mit Kabarett und Musik, Ausstellung, inhaltlichen Beiträgen und Getränken und Knabbereien aus dem Weltladen. In allen Hattinger Gemeinden, die das Thema aufgreifen möchten, soll es am Sonntag, 19. April, Gottesdienste zum Thema geben. Bodo Steinhauer ist für Winz-Baak schon im Boot.

Ehe eine Informations- und Genuss-Aktion im Reschop-Carré den Schlusspunkt setzt am 25. April mit Fingerfood und Schokokuchen, soll es bei Gepa in Wuppertal eine Führung geben. Außerdem einen Film- und Gesprächsabend zu „Hintergründen des unfairen Welthandels“. Auf dem bisherigen Gesamtprogramm, das sich noch ändern kann, sind auch eine Lesung im Weltladen zum Thema Schokolade sowie Fairer Handel als Thema eines Abends im Gemeindehaus Winz-Baak mit brasilianischen Gerichten geplant.