Was bei Allergien helfen kann

Die ersten Pollen sind in diesem Jahr schon wieder geflogen, früher noch als vor einigen Jahren. Die zusätzliche Belastung für Allergiker merkt auch Prof. Dr. Andre-Michael Beer – an den stetig steigenden Patientenzahlen. Allein in den ersten Wochen des Jahres, so der Direktor der Klinik für Naturheilkunde der Klinik Blankenstein, „kommen in unsere Praxis von Jahr zu Jahr fünf bis zehn Betroffene mehr“. Was er diesen rät?

Lindern könnten die Allergiesymptome (Fließschnupfen, Bindehaut-Entzündung, etc.), unter denen bundesweit schon jetzt rund 15 Prozent der Bevölkerung leiden, mitunter homöopathische Präparate aus der mongolischen Tragant-Wurzel, so Beer. Erfolg versprechend sei auch eine Eigenbluttherapie. Bei dieser wird dem Patienten etwas Blut aus der Ellenbogenvene entnommen, dieses später in den Gesäßmuskel injiziert. Ziel der Behandlung sei eine „Umstimmungstherapie“ des allergisch reagierenden Immunsystems. Zwar starte eine derartige Behandlung in der Regel im Herbst zum Ende der Pollenflugzeit. Doch auch jetzt sei eine solche noch möglich. Beer: „Wir machen dann fünf bis sechs Behandlungen, zwei pro Woche.“

Wichtig aus Sicht des Experten seien zudem ausreichend Schlaf, eine gesunde Ernährung, wenig Stress. Und Allergiker sollten ihren Allergieverlauf mit ärztlicher Begleitung beobachten. Denn, so Beer: „Manchmal kann eine Allergie auch wieder von selbst verschwinden.“