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Session Possible

Von Pornoschuhen und einer starken Stimme

16.10.2012 | 18:00 Uhr
Von Pornoschuhen und einer starken Stimme
Die Leser der Hattinger Zeitung mit Melissa Heiduk und Wolf Codera.Foto: Claudia Schütte

Hattingen.  „Meet & Greet“-Gewinner der Hattinger Zeitung trafen bei der Session Possible die Sängerin Melissa Heiduk, die zurzeit bei der Vox-Castingshow „X-Factor“ dabei ist.

Mit dem Aufzug geht es hinauf in den Bereich der Künstler. Vorbei an den Musikern, die vor ihrem Auftritt noch gemütlich beisammensitzen, schlängeln sich die fünf Gewinner der Hattinger Zeitung, um zum „Meet & Greet“ mit Sängerin Melissa Heiduck zu kommen. Die Teilnehmerin der aktuellen Staffel der Castingshow „X-Factor“ bei Vox nimmt sich vor ihrem Auftritt bei der Session Possible Zeit für die Hattinger.

Von unten schallen Gelächter und Gespräche von den bereits zahlreich erschienenen Gästen zu den gespannten Besuchern. Der Duft von gutem Essen und brennenden Kerzen zieht ihnen in die Nasen, als sie gemeinsam mit Saxofonist Wolf Codera und Melissa einen gläsernen Raum betreten.

X-Factor-Jurorin Sandra Nasic (Guano Apes) urteilte über die 22-Jährige, dass sie mit ihren Schlabberpullis und der Brille ein bisschen so aussehe, als würde sie vom Einkaufen kommen. „Klamotten sind austauschbar, die Stimme nicht“, konterte die Bochumerin, bevor sie nicht nur die Jury mit ihrer tiefen und kraftvollen Stimme verzauberte. „Es wird viel geredet, man muss lernen damit umzugehen“, erklärt Melissa den Hattinger Fans.

Sie plaudert aus dem Nähkästchen. „Das ist doch die mit den Pornoschuhen“, rutschte es ihr heraus, als sie verkabelt über eine Mitstreiterin sprach. „Man sollte echt aufpassen was man sagt. An die Kameras musste ich mich erst einmal gewöhnen.“ Trotzdem: „Die Zeit die ich durch X-Factor vor allem auf Ibiza erleben durfte, gehört ungelogen zu der besten meines Lebens.“

Bei der Session Possible ist Heiduck bereits zum dritten Mal als einzige Sängerin der Runde dabei. „Ich komme aus der Karaoke-Szene, habe diese aber fürchterlich satt. Ich glaube, ich singe gleich viel besser, wenn ich das Schlagzeug hinter mir und den Bass in meinem Bauch kribbeln spüre“ verrät sie, bevor sie zu ihrem Auftritt gerufen wird.

„Wir werden alle fleißig für dich anrufen“, verspricht Anette Gruel im Namen aller Gäste, die Melissa vor allem nach einer ganz privaten Gesangseinlage ins Herz geschlossen haben.

Gleich als erste ist sie an der Reihe und performt „I Follow Rivers“ von Lykke Li. Ausgelassen hüpft sie über die kleine Bühne, spielt mit dem Publikum, das sie sogleich herzlich empfängt und begeistert mit einer starken Stimme.

Annalena Rey


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