Von Eisprinzessinnen, Cowboys, Indianern und Schockeffekten

Was gibt es Neues für Jecken im Karneval? Bei Xenos im Reschop Carré zeigen Azubine Nicole Peterski (19) und die stellvertretende Filialleiterin Bianca Brandschuster (37) Trends.
Was gibt es Neues für Jecken im Karneval? Bei Xenos im Reschop Carré zeigen Azubine Nicole Peterski (19) und die stellvertretende Filialleiterin Bianca Brandschuster (37) Trends.
Foto: Funke Foto Services

Eben noch waren die Piraten los, in diesem Jahr aber sind Cowboys und Indianer die Trend-Kostümierungen im Karneval. Sagt jedenfalls Kerstin Heimbeck, Inhaberin des Kostümverleihs Schicki-Micki auf der Nierenhofer Straße, die erwachsene Jecken seit Jahren ausstaffiert für die tollen Tage. Eine Erklärung für diesen Kostümtrend indes hat Heimbeck nicht: „Ich habe zwar überlegt, ob kürzlich irgendein Cowboy-und-Indianer-Film im Kino gelaufen ist, aber mir ist keiner eingefallen . . .“

Dass junge Mädchen bei „Spielburg Wieschermann“ auf der Heggerstraße in dieser Session vor allem nach Eisprinzessinen-Kostümen der Schwestern Anna und Elsa greifen, das lässt sich dagegen bestens erklären, lief der Disney-Streifen doch erst jüngst in den deutschen Kinos. Und als was gehen die Jungen? Ganz neu im Sortiment habe man nun einen blauen Feuerwehrmann-Anzug mit reflektierenden Streifen, der (fast) aussieht wie das Orginal – dazu einen gelben Helm mit der „112“ drauf, sagt Mitarbeiterin Birgit Kemper. Ansonsten seien Star-Wars-Kostüme – von Anakin Skywalker oder Darth Vader etwa – immer noch stark gefragt. Und auch als Batman und Spiderman und Harry Potter wollen manche Jungen sich nach wie vor gern verkleiden.

Und sonst? Gibt es in dieser Karnevals-Session wieder jede Menge Möglichkeiten für einen Rollenwechsel. Neongrüne Hüte mit Blumen etwa sind bei Xenos im Reschop Carré gerade der Renner, sagt Bianca Brand-Schuster, Assistentin der Filialleitung. Oder auch: bunte Flower-Power-Kostüme, eine aufblasbare Perücke, die einem zu einer bombastischen Haarpracht (aus Plastik) verhilft. Und eine Fotorahmenbrille samt Bart. Hauptkriterium für die Kostümwahl, sagt Brand-Schuster, sei es aufzufallen.

Und auch das ist in: Narren-Utensilien mit Schockeffekten, verrät Bettina Krummsdorf, Leiterin des Euroshops auf der Heggerstraße. Mehrere „Ich-bin-ein-Star-holt-mich-hier-raus“-Utensilien hat sie dabei zu bieten – von Kunststoffwürmern bis hin zum „Kotz-Imitat“.

Wer’s braucht . . .