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Von der Isenburg in die Kirche

28.08.2008 | 18:05 Uhr
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Die Katholische Junge Gemeinde St. Peter und Paul ist zum ersten Mal Veranstalter der Nachtwallfahrt. Die Großveranstaltung am 6. September soll 500 junge Katholiken aus dem ganzen Bistum anlocken

Vorbereiter der großen Nacht-Wallfahrt in St. Peter und Paul: Michael Kreutz (21) gehört zu den Organisatoren am 6. September. Foto: Udo Kreikenbohm

Es soll ein Riesenereignis werden. Gleichzeitig wollen die Veranstalter aber auch Glaubensfragen nicht aus den Augen verlieren. Die Katholische Junge Gemeinde (KJG) St. Peter und Paul ist am 6. September zum ersten Mal Ausrichter der Nachtwallfahrt des Bistums Essen.

"Wir wollen mit anderen Jugendlichen zusammenkommen", erklärt Michael Kreutz. Der 21-jährige frühere Pfarrleiter gehört zu den Organisatoren der kirchlichen Großveranstaltung. Die Nachtwallfahrt soll Zeit und Gelegenheit zum Gebet, Schweigen, Nachdenken, zur Begegnung und zum Gespräch bieten.

Die Nachtwallfahrt, die einmal jährlich im Bistum stattfindet, steht diesmal unter dem Motto "Gegen den Strom". Das Thema wird beim knapp dreistündigen Fußmarsch immer wieder aufgegriffen.

Ausgangspunkt der Wallfahrt ist die Isenburg, dort sollen die Teilnehmer ab 17 Uhr eintreffen. Im Burghof ist ein großes Picknick geplant. Shuttle-Busse werden die Wallfahrer von der Innenstadt zum Wanderparkplatz am Fuß des Isenbergs bringen. "Wir haben mit den Planungen schon im August 2007 begonnen", sagt Michael Kreutz. Die Veranstalter wollen die Wege stellenweise absichern. Auf dem Wanderparkplatz werden für die erwarteten 500 jungen Katholiken extra vier mobile Toiletten aufgestellt.

Die Route führt von der Isenburg über den Wanderweg hinunter zur Tippelstraße. Von dort aus geht es entlang der Ruhr in Richtung Innenstadt bis Birschels Mühle. Zwischendurch gibt es mehrere Stationen, an denen sich die jungen Wallfahrer Gedanken zum Thema "Gegen den Strom" machen sollen.

Höhepunkt der Wallfahrt wird um 22 Uhr die Heilige Messe in St. Peter und Paul sein. Ruhrbischof Dr. Felix Genn, der zuvor auch an der Wallfahrt teilnehmen will, wird die Heilige Messe lesen. Michael Kreutz: "Jeder, der sich jung genug fühlt, ist herzlich eingeladen."

Von Arne Poll

Kommentare
31.08.2008
17:51
Von der Isenburg in die Kirche
von tippteufelvernichter | #1

Aber nicht das Herr Uphus ein Herzinfarkt bekommt .
Er wohnt da nur , aber ............

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