Von der Fertigung bis zum Gebrauch
10.07.2011 | 18:15 Uhr 2011-07-10T18:15:00+0200
Zylinder, Kopftücher und Militärhauben liegen in Vitrinen. Auch im Industriemuseum wurde die Ausstellung „Alles Kopfsache - Hut, Helm, Tuch & Co“ offiziell eröffnet.
Im ersten Teil der Ausstellung sind 13 Rubriken präsentiert, in denen von Kopfbedeckungen Gebrauch gemacht wird. „Der Schlangenhut faszinierte mich. Da blieb ich länger stehen“, sagt Frank Scheidermann (53). Er interessiert sich für Hüte, die er selber auch gerne trägt. „Die Ausstellung ist klasse, ein guter Rundumschlag.“ Der zweite Teil der Ausstellung informiert über die Fertigung von Hüten.
Zwischendurch sorgt Eventkünstler Frank Hoffmann (46) für etwas Unterhaltung. Er führt vier verschiedene Hüte vor: Einen Zylinder, eine Baseball-Cap, einen Filzhut und eine Pilotenmütze. Allerdings stört einige Besucher die Begleitmusik. „Das passt nicht, es hätte später gezeigt werden sollen“, meint Angelika Teuber. Ansonsten ist sie sehr beeindruckt. „Die Stationen sind übersichtlich aufgebaut und nicht überladen. Ich finde es auch toll, dass Originalhüte hier vor Ort sind.“
Verena Chauvistré hat eine stylische Cap aufgesetzt. „Die habe ich noch von meinem Sohn ausgeliehen. Das passt und ich kann mal was Verrücktes machen“, sagt sie lachend. „Die kreativen Modelle, die viele Jugendliche tragen, finde ich einfach geil.“
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