Von aggressiven Kindern bis Deutschtümelei

Mehr als 30 ehrenamtliche Leselernhelfer stellten in der Artothek Haßlinghausen ihre Lieblingsbücher vor. Bürgermeister Ulli Winkelmann las einen Abschnitt aus Greg Mortensons „Drei Tassen Tee“, durch den die Bedeutung der Bildung in einem Dorf in Asien illustriert wurde. Angelika Minko legte auf Stühlen Schnipsel mit Wörtern aus, deren Bedeutung sie durch das Buch „Das schönste deutsche Wort“ aufklärte. Jürgen Beutel gab Einblick in den Umgang mit aggressiven Kindern. Monika Bahne stellte einen Jungen vor, der nicht nur einer Geschichte zuhört, sondern in sie eingreift. Doris Balckmann hob in einer Indianergeschichte aus dem 19. Jahrhundert auf den Aspekt ab, dass zwei alte Menschen zurückgelassen werden, sich aber als überlebensfähig zeigen. Günther Kronenbitter wies mit Hans Magnus Enzensberger auf die Problematik von national orientierter Deutschtümelei hin, Barbara Rupp stellte die autobiographisch gefärbte Fluchtgeschichte des deutsch-bosnischen Autors Sasa Stanisics vor.