Vielfalt der Stadt zeigt sich über den Dächern der Ortsteile

Hattingen von oben. Bewusst hat die Redaktion bei ihrer Auswahl für diese Fotoseite mit Luftbildern unseres Fotografen Hans Blossey nicht markante Details in den Blick gerückt, sondern das große Ganze. Architektonische Zusammenhänge vermitteln die Aufnahmen gerade wegen ihrer großen Distanz. Klar wird: Hattingen ist vielfältig – von der Innenstadt bis Niederelfringhausen.

Von den insgesamt 55 948 Hattingerinnen und Hattingern, die das Statistische Landesamt zum Stichtag 31. Dezember 2013 gezählt hat, leben 19 925 in Hattingen-Mitte. Mit 7992 Einwohnern folgt Winz-Baak als größter Außen-Stadtteil. Bei 6975 liegt die Bevölkerungszahl von Welper, das bei der Entstehung der Henrichshütte noch eine Streusiedlung mit rund 450 Einwohnern war. Mit dem rasch zunehmenden Bedarf an Arbeitskräften entwickelte sich der Ortsteil Welper zu einer Industriegemeinde. Mit 6072 Einwohnern folgt Niederwenigern, das im Jahre 1970 an Hattingen angeschlossen wurde. 5917 Einwohner zählt Holthausen – in keinem anderen Stadtteil war das Wachstum der Bevölkerungszahl in den vergangenen Jahren so groß.

Bredenscheid-Stüter steht mit 3059 Menschen in der Liste, gefolgt von Blankenstein mit 2762. Der Ortsteil im Schatten der Burg hat mit der Frauenrechtlerin Franziska Mathilde Annecke seine berühmtes Bürgerin. 2373 Personen leben in Niederbonsfeld. Klein und fein kommen die Stadtteile Oberelfringhausen (353 Bürger), Oberstüter (228) und Niederelfringhausen (192) daher.