Verliebt in Hattingen

Angela Issa findet Hattingen super. Aus einem Kurzurlaub machte sie einen zweimonatigen Aufenthalt und entdeckte ihre Liebe zur Stadt.
Angela Issa findet Hattingen super. Aus einem Kurzurlaub machte sie einen zweimonatigen Aufenthalt und entdeckte ihre Liebe zur Stadt.
Foto: Fischer
Was wir bereits wissen
Für Angela Issa wurden aus einem Wochenendurlaub über 60 Tage in der Stadt. Bei ihren Erkundungstouren nahm sie viele positive Eindrücke mit

Hattingen..  Wenn Angela Issa das Städtchen Hattingen beurteilen müsste, dann würde sie doch glatt 98 von 100 Punkten verteilen – denn die 64-jährige Frührentnerin aus Witten hat sich ein bisschen in Hattingen verliebt. Aus einem ursprünglich geplanten Wochenendbesuch ist deshalb mittlerweile schon ein Aufenthalt von 60 Tagen geworden.

Alles begann damit, dass ein Bekannter sie zu einem Besuch in seine Heimatstadt einlud. Angela Issa zögerte nicht und plante, ein paar kurze Urlaubstage in Hattingen zu verbringen. „Weil mein Bekannter berufstätig war, hatte ich viel Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden“, erzählt die 64-Jährige, die sich prompt in Welper in den Bus setzte und von da aus losfuhr, um auch die anderen Stadtteile zu besuchen.

Viele kulturelle Angebote

Ihr Weg führte die Frührentnerin dabei zur Burg Blankenstein, ins Stadtmuseum, in die Altstadt und Fußgängerzone sowie in den ein oder anderen Park. „Die Stadt ist dank der gepflegten Grünanlagen, der schönen Blumenbeete und vielen Sitzbänke eine echte Ruheoase“, findet die Wittenerin. Ein weiteres Lob der Frührentnerin geht an das große Angebot der Geschäfte in der Fußgängerzone, die zum Bummeln einlädt, und die gute Gastronomie dort. Auch die Einwohner Hattingens seien ihr gegenüber sehr freundlich und hilfsbereit gewesen.

Dank ihres breiten Interesses und einer offenen Einstellung versuchte Angela Issa, aus den vielen Angeboten so viel wie möglich mitzunehmen und überall mal hinein zu schnuppern. „Es ist großartig, dass es in der Stadt viele kulturelle Veranstaltungen auch speziell für Senioren gibt“, sagt die 64-Jährige und betont, dass man, auch wenn man alleine ist, eigentlich gar keine Langeweile aufkommen kann.

Der Terminkalender der Frührentnerin und begeisterten Hattingen-Urlauberin ist jedenfalls noch voll – so stehen etwa noch ein Besuch im Holthauser Hallenbad und ein Naturkundeausflug zur Vogelbeobachtung in den Ruhrauen auf dem Programm.

Perfekt ist Hattingen für Angela Issa jedoch nicht ganz. Denn es gibt zwei Punkte Abzug für Dinge, die sie stören. „Das sind die vielen Hügel und fehlende Bordsteinabsenkungen, die für mich als Gehbehinderte oft schwierig zu meistern sind“, so die 64-Jährige. Obwohl sie viele Fotos als Andenken gemacht hat, reicht das der Wittenerin nicht ganz, denn Angela Issa überlegt nun sogar, ihren Wohnsitz nach Hattingen zu verlegen.