Verkehrszählung gegen den Stau an der Nierenhofer Straße

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Was wir bereits wissen
Ampelschaltung erreicht zu schnell Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Straßen NRW erhebt im Februar aktuelle Verkehrsdaten.

Hattingen..  Die Ampeln an der Nierenhofer Straße beschäftigen die Stadt weiter. Nachdem Ende vergangenen Jahres drei Hattinger Ratsmitglieder darauf hingewiesen hatten, dass es noch immer zu langen Staus kommt, soll nun eine neue Verkehrszählung bei der Fehlersuche helfen.

Zwischen Januar und Juli 2014 war die Steuerung der Ampel mehrfach angepasst worden. „Durch diese Optimierungen konnte erreicht werden, dass eine akzeptable Abwicklung des Verkehrsaufkommens auch in der Spitzenstunde möglich ist“, erklärt die Stadt in ihrer Stellungnahme. Allerdings seien mit Beginn der Adventszeit wieder massive Rückstaus beobachtet worden. „Änderungen an der Verkehrssteuerung wurden nach Juli nicht vorgenommen, die Ursache hierfür hätten sein können. Auch technische Störungen wurden nicht festgestellt“, betont die Stadtverwaltung.

Vermutet wird deshalb, dass das erhöhte Verkehrsaufkommen in der Vorweihnachtszeit zu den Störungen führte. Im Januar wurde nun erneut der Verkehr beobachtet – und es wurden keine längeren Rückstaus verzeichnet.

Die Stadt zieht daraus den Rückschluss, dass die Leistungsfähigkeit der Ampelschaltungen schnell an ihre Grenzen kommt. Deshalb habe der Landesbetrieb Straßen NRW zugesichert, bis Mitte Februar nochmals eine umfassende Verkehrszählung an allen drei Anlagen auf der Nierenhofer Straße (Lembeck, Wildhagen, Südring) durchzuführen. Auf dieser Grundlage soll dann eine weitere Optimierung der Schaltung geprüft werden.