Verbale Auseinandersetzung endet mit Handgelenksbruch

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Was wir bereits wissen
Der Richter am Amtsgericht Hattingen stellt das Verfahren gegen einen 36-Jährigen wegen Körperverletzung ein. Auflage ist eine Zahlung von 300 Euro.

Hattingen..  Das Amtsgerichts-Verfahren gegen einen 36-jährigen Hattinger wegen Körperverletzung wurde gegen eine Zahlung von 300 Euro eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft legte dem Angeklagten zur Last, am 15. März 2013 – gegen 7 Uhr – an der Bushaltestelle Hölter Busch mit einem anderen Mann (20) in eine verbale Auseinandersetzung geraten zu sein. Im Zuge des Wortgefechts sei der Angeklagte handgreiflich geworden und habe den Schüler – ebenfalls aus Hattingen – gegen das Haltestellen-Häuschen gedrückt und ihn mit Kniestößen traktiert.

Vor Gericht wies der 36-jährige Schlosser die Vorwürfe von sich. „Ich habe ihn nur festgehalten, vielleicht etwas geschubst.“ Der Geschädigte erlitt beim Versuch die Angriffe des Angeklagten abzuwehren eine Fraktur des Handgelenks. Weil der 36-jährige Hattinger bislang strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten war, bot der Vorsitzende Richter Johannes Kimmeskamp an, das Verfahren gegen eine Zahlung von 300 Euro innerhalb von drei Wochen einzustellen.

Der Angeklagte stimmte schließlich zu, womit das Verfahren strafrechtlich eingestellt wurde. Der ­20-jährige Schüler kündigte indes an möglicherweise zivilrechtliche Schritte einzuleiten.