Uran weit unter dem Grenzwert
14.04.2010 | 17:42 Uhr 2010-04-14T17:42:00+0200
Hattingen. Die Gelsenwasser AG bezieht einen Tag nach dem Bericht des ZDF-Magazins „Frontal 21“ Stellung zu Uran-Belastungen im Wasser.
„Die Uran-Konzentration im Trinkwasser, das von Gelsenwasser verteilt wird, liegt unter oder an der Nachweisgrenze von 0,0010 Milligramm pro Liter und damit weit unter dem Grenzwert von 0,010 Milligramm, der in der Novelle der Trinkwasserverordnung vorgesehen ist“, erklärte gestern Vorstand Dr. Bernhard Hörsgen.
Er reagierte damit auf einen Bericht des ZDF-Magazins „Frontal 21“ vom Dienstag über Uranbelastungen in Trink- und Mineralwässern im Bundesgebiet und mögliche Gesundheitsgefahren. „In dem Beitrag wurde behauptet, die Wasserversorgungs-Unternehmen würden die Uran-Werte nicht flächendeckend erheben und bekannt geben – dieser Vorwurf trifft auf Gelsenwasser nicht zu: Unser Trinkwasser wird regelmäßig auch auf Uran untersucht. Die entsprechenden Werte veröffentlichen wir in den Trinkwasseranalysen, die auch im Internet publiziert werden“, so Dr. Hörsgen.
Die Wasserressourcen stammen nicht aus Gesteinsschichten mit einem höheren Urangehalt. Alle Trinkwässer seien ohne Einschränkungen für alle Zwecke im Haushalt zu benutzen, insbesondere auch zur Zubereitung von Säuglingsnahrung.
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