Unerwünschte Werbung

Seit Jahren warnt die Verbraucherzentrale vor Telefonwerbung.
Seit Jahren warnt die Verbraucherzentrale vor Telefonwerbung.
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Was wir bereits wissen
Verbraucherschützer geben Empfehlungen

Hattingen..  Scheinbar lukrative Geldanlagen und Versicherungen, billige Telefontarife oder gewinnträchtige Lotteriespiele: Privatpersonen werden am Telefon tagtäglich trotz verschärfter Bekämpfung weiterhin mit unerwünschter Werbung bombardiert. Das zeigen Beispiele aus dem EN-Kreis. Mal mehr oder weniger professionelle Verkaufsstrategen drängen Kalterwischte zum Abschluss unüberlegter Verträge. Die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW verzeichnen immer noch zahlreiche Beschwerden über Belästigung am Telefon, obwohl ungebetene Werbeanrufe gesetzlich verboten sind: „Vertreter von Firmen dürfen nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Kunden anrufen und ihre Angebote unterbreiten“, stellt die Verbraucherzentrale NRW klar.

Um dem Treiben ein Ende zu bereiten, wollen sich die Verbraucherzentralen mit einer Langzeit-Umfrage im Internet ein genaueres Bild von den Praktiken machen. Unfreiwillig Angerufene können ihre Erfahrungen mit lästigen Werbeanrufen den Verbraucherschützern melden. Wer künftig vor unliebsamen Telefonattacken besser gewappnet sein will, dem helfen folgende Tipps:

Grundsätzlich können Verträge telefonisch abgeschlossen werden. Kunden, die eine spontane Zusage am Telefon reut, können den Vertrag in vielen Fällen innerhalb von zwei Wochen widerrufen und bereits gezahlte Beträge zurückbuchen. Belästigungen mit unerlaubten Werbeanrufen können von der Bundesnetzagentur mit einem Bußgeld bis zu 300 000 Euro geahndet werden. Das gilt auch für automatisierte Anrufe. Besonders strenge Regeln gelten für Gewinnspielverträge. Die sind erst wirksam, wenn sie in Textform, also schriftlich, per Fax oder E-Mail bestätigt werden.