Trauer um Bergbau-Fachmann Hans Walter Erlbruch

Hans Walter Erlbruch war eine der prägenden Figuren für die Traditionspflege. Anfang der Woche ist er im Alter von 70 Jahren verstorben.

Verdient machte sich Erlbruch um den plattdeutschen Stammtisch. Dort habe er besonders das Gedicht des Sprockhöveler Dichters Otto Vorberg „Kür plattdütsch met mie“ geliebt, sagt sein langjähriger Freund Ulrich Sdroyek. Humor bewies Erlbruch bei seinen Bergwerksführungen. Er habe eine ausschlagende Wünschelrute dabei gehabt und dann eine Flasche „Sprockhöveler“ ausgebuddelt, so Sdroyek.

Erlbruch war lange Mitglied des Heimat- und Geschichtsvereins, engagierte sich beim deutsch-polnischen Freundeskreis und bei der Awo. Er hatte er eine große Sammlung an Bergbau-Gegenständen, in der Heimatstube steht von ihm ein Modell der Zeche Alte Haase. Die Beisetzung findet am Dienstag um 12 Uhr auf dem evangelischen Friedhof in der Otto-Hagemann-Straße statt.