Torten, Kaffee, Bußgeld
02.01.2009 | 19:17 Uhr 2009-01-02T19:17:14+0100Der Förderverein zur Suchtarbeit Sprungbrett ist auf Spenden angewiesen Eine dicke Spende hat der Förderverein zur Suchtarbeit Sprungbrett 2008 erhalten: 750 000 Euro, eine Bußgeldzuweisung aus der Liechtenstein-Affäre. ...
... Sonst sind die Zuwendungen natürlich deutlich geringer: "Privatpersonen spenden regelmäßig 20 bis 500 Euro und auch Kuchen, Torten oder Kaffee", sagt Schatzmeisterin Annelie Lümmer. Was mit dem Geld geschieht: "Wir bezahlen davon die Mitarbeiter, Energiekosten und Wasser oder auch Reparaturen an der Spülmaschine oder dem Kaffeeautomaten", zählt Annelie Lümmer auf.Auf Spenden sind sie angewiesen. Denn die Mitstreiter sind seit fast sechs Jahren Anlaufpunkt für Suchtkranke und deren Angehörige: im Café Sprungbrett am Steinhagen. Ihren gemeinnützigen Förderverein gibt es seit elf Jahren. Den Besuchern im Café bietet er: Hilfe in Krisen, Beratung und Sozialtherapie.Was mit den 750 000 Euro geschehen ist: Sie sind in die Stiftung geflossen, die seit 2007 besteht. Das Geld ist fest angelegt. "Aus den Zinsträgen wird das Café Sprungbrett langfristig gesichert", erklärt Dorothee Köllner, zweite Vorsitzende des Vereins. sh
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