Taxi-Linie bietet Fahrten über Schwimmbrücke an
21.02.2012 | 16:53 Uhr 2012-02-21T16:53:00+0100
Hattingen. Probebetrieb ab April vorgesehen. Ausbau der Lewackerstraße in Linden soll vorgezogen werden.
Seit die Schwimmbrücke zwischen Niederwenigern und Dahlhausen für schwere Fahrzeuge gesperrt wurde, kann die Buslinie 359 sie dauerhaft nicht befahren. Seit der Sperrung der Brücke im Herbst 2011 wurde eine Linientrennung gemacht. Bogestra-Fahrgäste müssen bis zur nächsten Haltestelle der EVAG etwa 300 Meter zurücklegen.
Für die Bochumer Bezirksvertretung keine zufriedenstellende Lösung: „Die Infrastruktur für einen Umstieg ist unzureichend, gerade für ältere Menschen und solche mit Mobilitätseinschränkungen.“
Deshalb wurde vorgeschlagen, Taxiverkehr einzurichten; diese Lösung ist den beteiligten Städten und Verkehrsunternehmen mit mindestens 100 000 Euro pro Jahr zu teuer. Zur Verbesserung der Anschlusssituation wurde die Haltestelle Schwimmbrücke auf Hattinger Seite inzwischen verlegt, was den Fußweg für die Fahrgäste auf etwa 200 Meter verkürzt.
Favorisiert wird die Idee, ein Anruf-Sammeltaxi zwischen Dahlhausen S-Bahnhof und Burgaltendorf Burgruine einzurichten, das allein für die Fahrten über die Brücke angeboten würde. Das soll nun probeweise für ein Jahr ab April geschehen.
Zur Sicherung der Fahrgäste regen SPD und Grüne an, jene Teile der Ausbauplanung der Lewackerstraße, die das Umfeld der Haltestelle betreffen, rasch umzusetzen. Peter Reinirkens: „Der Straßenausbau war für 2010 vorgesehen. Weil die Stadt nicht über die Eigenmittel verfügte, musste sie die Landeszuschüsse zurückgeben.“ Die jetzige Lage an der Brücke mache es erforderlich, Straße und Bushaltestelle so auszubauen, dass die Sicherheit gewährleistet werden könne.
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