SuS, TuS und Welper dürfen hoffen
18.02.2010 | 17:19 Uhr 2010-02-18T17:19:00+0100Mit diesen drei Vereinen führt der Runde Tisch demnächst Gespräche über einen Kunstrasenplatz.
Das Wettrennen um einen Kunstrasenplatz wird zu einem Dreikampf: In Niederbonsfeld an der Kohlenstraße, am Wildhagen und in Welper an der Marxstraße könnten mittelfristig die Bagger rollen. Zumindest nimmt der Runde Tisch, der sich mit der Thematik auseinandersetzt, demnächst Gespräche mit den Vereinen auf, die auf diesen Anlagen ihre Heimspiele austragen. Das wurde im Rahmen der Sitzung des Sportausschusses bekanntgegeben.
Ins Abseits geriet die Spielstätte Munscheidstraße, wo der VfL Winz-Baak und Hedefspor beheimatet sind. Der Vorsitzende des Sportausschusses und Teilnehmer des Runden Tisches, Achim Paas (SPD), sagte dazu: „Gegen die Munscheidstraße sprechen die geringe Nutzung der Anlage durch die Schule und die dezentrale Lage.” Ähnlich sieht es zwar in Niederbonsfeld aus, doch unterstützt das von der Uni Wuppertal erstellte Gutachten jenen Standort, der Runde Tisch rechnet dem SuS Niederbonsfeld seine Mädchen- und Frauenfußball-Abteilung hoch an. „Die Entscheidung wird aber der Stadttrat treffen”, betonte Paas.
Sicher ist auch: Der Rat wird seine Entscheidung von einer Vielzahl weiterer Kriterien abhängig machen. So spielt unter anderem die finanzielle Eigenbeteiligung der Vereine eine große Rolle. Hier hätte Hedefspor momentan die Nase vorn, der Klub stellt 100 000 Euro zur Verfügung (wir berichteten). Bei der Anzahl der gemeldeten Mannschaften liegen momentan der SuS Niederbonsfeld und der TuS Blankenstein (je 17) vorn. Soweit die Vereinszahlen.
Wird der Sportplatz Bredenscheid aufgegeben (die Verhandlungen laufen), brauchen die SG Hill und der 2009 gegründete FC Sandzak ein neues Zuhause. Die Auslastung einzelner Sportplätze könnte also zunehmen, denn irgendwo müssen die beiden ja untergebracht werden.
Dringender Handlungsbedarf besteht auf allen Tennenplätzen. Paas dazu: „Sie befinden sich alle in einem ähnlich schlechten Zustand, wenngleich die festgestellten Mängel unterschiedlicher Natur sind.” Eine Sanierung würde je nach Spielfeldgröße zwischen 170 000 und 212 000 Euro kosten.
Endgültig erledigt ist wohl der Wunsch des Fördervereins Kunstrasen Holthausen, bis 2014 am Schulzentrum ein Sportzentrum mit Kunstrasenplatz zu errichten. Nachdem die Idee in der ersten Sportausschuss-Sitzung des Jahres bereits wenig Begeisterung bei der Stadt hervorrief, kam nun eine klare Absage: „Ein Sportzentrum wollen wir nicht weiterverfolgen, da wir der Auffassung sind, dass das Projekt überdimensioniert ist”, begründet Paas.
12:39
@Sven P.
Wo hat der TuS Blankenstein bitte einen Rasenplatz? Gescheige denn einen Kunstrasenplatz? Holthausen boomt, die TuS hat extrem viele Mitglieder und der Platz wird auch öffentlich genutzt! Also was spricht da bitteschön gegen?
09:38
Handballer möchte ich auch nicht sein , hast Du dir schon mal unsere tollen Hallen angeschaut ;-)))
23:37
Ja ne ist klar Sven,fahr mal nach Linden um nur ein Beispiel zu nennen und dann bezeichne die Hattinger Plätze als herunter gekommen.Wohl Handballer.Tz tz
22:24
Flickt erst mal unsere Straßen ! Man kann ja nirgendwo mehr herfahren. Das sollte jetzt oberste Priorität sein !!
Zum Kunstrasen : Niederbonsfeld ? ha , ha , ha ! Mehr dezentrale Lage geht wohl nicht. Welper ? Die haben doch nen Rasenplatz.... TUS ? haben auch nen Rasenplatz...Hedefspor ? Es ist beschämend , dass der Bezirksligist auf diesem maroden Acker spielen und trainieren muss ! Die können leider nicht auf Rasen ausweichen... Früher wurden die Hattinger für ihre tollen Rasenplätze (TUS , Welper , Schulzentrum Holthausen ) von allen Auswärtsmannschaften beneidet . Heute haben die meisten selber Rasen und Kunstrasenplätze und lachen über unsere heruntergekommenen Plätze . Warum klappt DAS in Hattingen nicht ???