Sucht, Drogen, Pubertät
01.05.2009 | 17:10 Uhr 2009-05-01T17:10:00+0200Im Rauchen sind deutsche Jugendliche Europameister. Beim Alkoholkonsum liegen sie, verglichen mit anderen Ländern, im oberen Viertel. Cannabis ist die am meisten konsumierte illegale Droge. Und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit vor dem Fernseher und vor dem PC beim sogenannten Gaming.
Da Eltern in der Suchtvorbeugung wichtig sind, bietet das Caritas-Suchthilfezentrum Hattingen/Sprockhövel eine Schulung für Mütter und Väter zum Thema Sucht, Drogen und Pubertät an. „In der Suchtvorbeugung können Eltern einen wichtigen Beitrag leisten. Dies bezieht sich unter anderem auf die Bereiche familiäre Kommunikation, Konfliktfähigkeit, Familienrituale, Vorbildverhalten und eigene Konsummuster”, weiß Diplom-Pädagoge Branko Wositsch vom Caritas-Suchthilfezentrum. „Eltern sind nicht ohnmächtig gegenüber ihren älter werdenden Kindern.”
Die Caritas bietet die vier-tägige Elternschulung zum vierten Mal in Kooperation mit der AWO-Präventionsfachkraft für den Ennepe-Ruhr-Kreis an. Sie soll Eltern in die Lage versetzen, ihr Wissen auch an andere Eltern weiterzugeben, auftauchende Fragen kompetent zu beantworten und ihren eigenen Wissensstand zu erweitern. Sie gibt Orientierung in einer Zeit, in der Veränderung in einem rasanten Tempo stattfindet, wo ein Kalenderjahr sieben Internetjahren entspricht, so der Veranstalter.
Die Elternschulung umfasst vier verbindliche Termine: am 28. Mai, 18-20 Uhr, sowie am 2., 8. und 15. Juni jeweils von 18 bis 21 Uhr. Kostenbeitrag: zehn Euro. Maximal können zwölf Personen teilnehmen. Anmeldungen werden bis zum 8. Mai im Caritas-Suchthilfezentrum unter 9 25 60 (Wositsch) entgegengenommen.
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