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microClocks

Stolz auf neues Stück

28.05.2010 | 18:20 Uhr
Stolz auf neues Stück

Hattingen. Unter rund 180 Einsendungen wurde ein Song der Band „microClocks“ für den Made-in-Essen-Sampler ausgewählt.

Mächtig stolz sind die Musiker von „microClocks“ auf ihre Single „Stars From Diffuse Matters“. Denn mit ihr sind sie auf der 20. Ausgabe des Sparkasse Essen-Samplers „Made in Essen“ vertreten. Die Hattinger Band hofft auf neue Impulse durch das Erscheinen auf der CD.

„Wir sind eigentlich zusammengecastet“, sagt Steven Jay lachend, der seit 2004 teil der Truppe ist. Eigentlich als Soloprojekt von Jens Tetzner gestartet, vergrößerte sich das Ensemble – auch um professionellere Wege zu gehen. Es hat sich für die Musiker gelohnt: Unter rund 180 Einsendungen wurde ihr Song „Stars From Diffuse Matters“ für den „Made in Essen“-Sampler ausgewählt.

„Wir trennen auch Inhalt und Management, das ist ein Unterschied zu Amateur-Bands“, sagt der 24-Jährige. Buchungen und Management erledigt für sie der Hattinger Tim Pixa.

Stilistisch ist „microClocks“ von Pop, Rock, Electro beeinflusst, etwa von Depeche Mode oder Muse. „Wir haben insgesamt eine große Rockabteilung und versuchen verschiedene Stile zu vereinen“, betont Steven Jay. Der Bandname ist über ein Computerprogramm entstanden, und ansonsten herrscht Gewaltenteilung zwischen den Aufgaben der Bandmitglieder. „Nur Songwriter sind eigentlich alle“, ergänzt Tim Pixa.

Ihre Schaltzentrale ist ein Probenraumcenter in Bredenscheid, wo sich nicht nur Bands ansiedeln. „Wir sind eine Band, die gewachsen ist, und haben gewisse Anforderungen“, beschreibt Steven Jay den hohen Anspruch. Auch die Liste der bisherigen Auftritte kann sich in diesem Fall sehen lassen: Kieler Woche 2006, Ruhr-Stadion während des WM-Public Viewings 2006 oder Bochum Total.

Das Video zur Single „Stars From Diffuse Matters“ ist ein kleines Kunstwerk für sich. Der Videoclip entstand über eine Düsseldorfer Agentur und zeigt die Mitglieder von „microClocks“ als Comic-Figuren. „Nur Insider erkennen die kleinen Frotzeleien, die in ihm versteckt sind“, verrät Steven Jay schmunzelnd. Bei Probezeiten von rund dreimal die Woche dürfte es daran eigentlich nicht fehlen.

Glücklich schätzt sich Booker Tim Pixa auch über das Engagement der Sparkasse: „Ich finde es schön, dass sie über ,Made in Essen’ Bands eine Förderplattform bieten.“ Das seien Menschen, die sich Gedanken dazu gemacht hätten, denn Fördermöglichkeiten seien ansonsten rar.

Ein Schmankerl bietet die Gruppe treuen Fans ihres Newsletters: „Wer sich in ihn einträgt, bekommt per Mail eine musikalische Kostprobe.“

Live zu sehen ist die Band am 11. Juli in Essen-Karnap und beim Stadtfestival „Essen original“.

Tim Walther

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