Stadt verhandelt über Jahrmärkte

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Was wir bereits wissen
Gespräche mit Fremd-Organisator.

Hattingen..  Im Streit um die Jahrmärkte könnte es schon bald eine Lösung geben: Nachdem die Stadt die Orga­­nisation für die vier Kirmes-Veranstaltungen ausgeschrieben hatte, meldete sich ein Interessent. Zurzeit würden die Ver­träge gestaltet, sagt Stadtsprecher Thomas Griesohn-Pflieger auf Nachfrage der WAZ-Redaktion.

„Wir hoffen, dass wir in vier bis fünf Wochen mehr sagen können“, so Griesohn-Pflieger. Ziel der Stadt ist es, dass sie künftig keine eigenen Aufwendungen mehr für Mai- und Herbstkirmes auf dem Rathausplatz, die Pfingstkirmes in Blankenstein sowie die Mauritiuskirmes in Niederwenigern hat. Darüber wird verhandelt.

Wenn die Verträge fertig sind, muss sich noch einmal die Politik mit dem Thema befassen und der Rat den Abschluss absegnen. Noch im ersten Halbjahr dieses Jahres soll alles über die Bühne sein.

Interessent kennt die Stadt

Der Interessent, der die Organisation übernehmen möchte, kennt sich in Hattingen gut aus, berichtet Thomas Griesohn-Pflieger.

Hintergrund: Die Stadt hatte geplant, die Schausteller-Gebühren in diesem Jahr um 50 Prozent anzuheben, sich nach einem Gespräch mit Schaustellern dann auf 30 Prozent geeinigt. Im Gegenzug sagten diese aber zu, die Hattinger Jahrmärkte vom Jahr 2016 an einen Veranstalter zu übertragen oder in Eigen­regie zu organisieren.